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Der Tag des Hl. Franziskus am Mittwoch, den 04.10.2017, wurde in der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen unter das Thema „Bewahrung der Schöpfung“ gestellt. Neben einem sehr interessanten Vortrag über die "Honigbiene" von Bienenfachwart Michael Winkler aus Holzheim, lag der besondere Fokus an diesem Tag auf der Honiggewinnung in den verschiedenen Weltregionen. Im Film "More than honey" wurde gezeigt wie z. B. der maßlose Einsatz von Pestiziden in China unter Mao zum Aussterben von Bienenvölkern führt. Die erschreckenden Folgen sind der der Ausfall von Obsternten in Nordchina. Jetzt wird – mehr schlecht als recht versucht, die Arbeit der Bienen durch menschliches Bemühen zu ersetzten: die Blüten müssen jetzt mit Pinzette und zuvor gesammeltem Pollen einzeln bestäubt werden. Im Unterschied dazu wurde in einer anschließenden Unterrichtseinheit gezeigt wie wertvoll und traditionsreich das Bemühen regionaler Imker um die Gesundheit und den Fortbestand  heimischer Bienenvölker ist. Während einer heiteren Teestunde wurden verschiedene heimische Blütenhonige und Waldhonige bewußt als kostbares Geschenk der Natur verkostet. Es wurde auf den hohen Wert lokaler und fair vermarkteter Honigprodukte hingewiesen, Koch-und Backrezepte mit Honig -und Kosmetik Tipps (Honigmasken und Lippenbalsam) ausgetauscht. Allgemein wurde darauf hingewiesen, dass regionale Produkte hoher Qualität mehr in den Speiseplan mit aufgenommen werden sollten, da damit auch fairer Handel in unserer heimischen Region unterstützt werden kann.




Sigrid Mack



Vom 02.10. - 26.10.2017 findet die Ausstellung "Alles Familie!" der Internationalen Jugendbibliothek München in den Räumlichkeiten der Fachakademie statt. Kinder wachsen heute in den unterschiedlichsten familiären Konstellationen auf: in traditionellen Vater-Mutter-Kind-Familien, alleine mit der Mutter oder dem Vater, in Patchwork- oder Regenbogenfamilien oder bei Pflegeeltern. Anstehende Veränderungen oder veränderte Familiensituationen sind für Kinder nicht immer einfach zu verstehen. Diese Bilderbuchausstellung wird deshalb Eltern und pädagogische Fachkräfte gleichermaßen ansprechen, denn hier werden auch schwierige Themen für Kinder verständlich, unterhaltsam, anregend, witzig, aber auch herausfordernd thematisiert. Die Ausstellung der Bildtafeln kann unter der Woche von Montag bis Donnerstag von 13.00 - 16.00 Uhr kostenlos besichtigt werden. Während des Tages der offenen Tür, zu dem die Fachakademie am Samstag, den 14.10.2017, einlädt, finden darüber hinaus Angebote zum Thema und stündlich Führungen zu den Bilderbüchern statt. Zudem referiert Prof. Dr. Althammer von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt am Donnerstag, den 26.10.2017, um 18.00 Uhr in der Aula des St. Bonaventura Gynasiums Dillingen zum Thema "Wandel der Familie". Auch hierzu ist der Eintritt frei. Wer neben der Ausstellung Interesse an einer Führung zu den Bilderbüchern hat, kann sich - nach vorheriger Anmeldung - folgende Termine vormerken: 13.10.2017 um 13.00 Uhr, 19.10.2017 um 13.45 Uhr, 20.10.2017 um 13.00 Uhr, 23.10.2017 um 14.30 Uhr sowie 26.10.2017 stündlich 13.00 bis 17.00 Uhr. Anmeldung nimmt das Sekretariat der Fachakademie telefonisch oder per Mail entgegen.


Auch im Schuljahr 2017/18 wurden die Studierenden der 1. Klassen von den Studierenden der 2. Klassen am Freitag, den 15.09.2017, mit einer selbst gebastelten Schultüte und einem Willkommenslied zum Start in die theoretische Ausbildung feierlich begrüßt.


Tobias Mecklinger


Ganz im Zeichen der Vier Elemente stand die diesjährige Abschlussfeier der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen der Diözese Augsburg. Besonders groß war die Freude, da alle 42 Studierenden ihre zweijährige theoretische Erzieherausbildung erfolgreich beenden konnten, um nun ihr Berufspraktikum zu beginnen. Zusätzlich durften alle BP-Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse in Empfang nehmen und können nun als staatlich geprüfte Erzieher ins Berufsleben starten. Der Tag begann zunächst besinnlich mit einem abwechslungsreichen Gottesdienst in St. Ulrich, den die Absolventen gemeinsam mit Religionspädagogin Daniela Falk vorbereitet hatten und der von Stadtpfarrer Wolfgang Schneck begleitet wurde. Im Hinblick auf die Wichtigkeit der Vier Elemente für den Erzieherberuf ließen die Studierenden die letzten Jahre noch einmal Revue passieren und wagten einen Ausblick in ihre berufliche Zukunft. Für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes sorgten in bewährter Weise Sängerinnen des Chors der Fachakademie unter der Leitung der Musikpädagogin Agata Englert, welche besinnlich und qualitativ hochwertig die Feierlichkeiten begleiteten. Die Betreuung der Gitarristen und der Schulband der Fachakademie lag wieder in den Händen des Gitarrenlehrers und Musikers Tobias Mecklinger. Der erste Teil des Gottesdienstes schloss zunächst mit dem ersten Höhepunkt für die Studierenden, der Verleihung der Missio (kirchliche Beauftragung) an einen Teil der Berufspraktikanten, welche sich entschlossen hatten, sich einer besonderen Ausbildung zur religiösen Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu unterziehen. Nach ausgiebigen Dankesworten an Schulleiter Werner Eitle für die Möglichkeit dieser Zusatzqualifikation folgte nun die Überreichung der Eine-Welt-Zertifikate durch Herrn Eitle und Frau Falk. Der Gottesdienst endete feierlich mit dem Segen durch Pfarrer Schneck und dem ergreifenden Abschlusslied „Sowieso“ von Mark Forster zum Auszug. Der zweite Teil der Feierlichkeiten fand – nach einem ausgiebigen Sektempfang, der durch Studierende der ersten Klassen organisiert worden war – im Festsaal von St. Ulrich statt. In Anwesenheit der Lehrkräfte, der Absolventen und deren Familien, sowie der Studierenden der 1. Klassen dankten die Klassensprecher im Namen aller Absolventinnen und Absolventen den Lehrern für die Vermittlung des Fachwissens und überreichten ihnen selbst gestaltete Präsente, die, ganz im Sinne des Selbstverständnisses der Fachakademie als Fair-Trade-Schule, mit fair gehandelten Produkten bestückt waren. Mit ergreifenden Worten bedankten sich die Studierenden anschließend auch bei ihren Eltern für deren Unterstützung in jeglicher Hinsicht. Eine besondere Überraschung hatten die Studierenden der ersten Klassen für ihre ehemaligen Tutoren vorbereitet: Sie sangen gemeinsam den Song „Wir sind groß“ von Mark Forster und wünschten ihren ehemaligen Paten nach einem tosenden Applaus mit selbst gebastelten persönlichen Geschenken alles Gute auf ihrem weiteren Weg ins Berufsleben. Am Ende des zweiten Teils erhielten die ersten Klassen noch ihre Jahreszeugnisse. Mit einem gemeinsamen Mittagessen im „Schlössle“ Finningen begann der dritte Teil der Feierlichkeiten. Dort wurden Ansprachen, Musikdarbietungen und Ehrungen fortgesetzt. Nachdem Werner Eitle und die stellvertretende Schulleiterin Tanja Barfüßer die Zeugnisse überreicht hatten, zeichnete der Direktor Vanessa Heindl (2a), Sarah Walter (2a), Gloria Halbritter (2b) und Angelina Kerler (2b) mit einem Buchgutschein und einem großen Lob als beste Studierende aus. Mit abwechslungsreichen Musikdarbietungen unterhielt die Schulband unter der Leitung von Tobias Mecklinger und auch die Studierenden der Abschlussklassen ließen es sich nicht nehmen, mit kleinen Sketchen den Schulalltag der letzten Jahre zu parodieren. Sie setzten Begriffe wie „Gruppenarbeit“ oder „Elterngespräch“ witzig und hintergründig in schauspielerischen Darbietungen um, welche Schulleiter Werner Eitle erraten musste. Hochemotional endete die Feier schließlich, als sich die Studierenden mit einer Fotopräsentation - in musikalischer Begleitung durch die Schulband - bei ihren Eltern für deren Unterstützung, Hilfe und vor allem Nachsicht in den letzten beiden Jahren bedankten.






Eva-Maria Röhl



Am Dienstag, den 25.04.2017, um 10:15 Uhr fand in der Fachakademie für Sozialpädagogik in Dillingen die Eröffnung der Zero-Ausstellung statt. Im Rahmen dieser Ausstellung konnte man erlebnisorientierte Informationen über die Themen Schwangerschaft, Alkohol und FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorders) – die Schädigungen, die ausschließlich durch mütterlichen Alkoholkonsum während der Schwangerschaft entstehen, erlangen. Ziel dabei war es, die zukünftige Elterngeneration möglichst früh über die Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft zu sensibilisieren. Neben verschiedenen Stationen, die das Thema praktisch näher beleuchten wie beispielsweise Kurzfilme oder einem Zelt, in welchem die Schwangerschaftsmonate anschaulich dargestellt werden,  sprachen unter anderem Schulleiter der Fachakademie für Sozialpädagogik Werner Eitle, welcher die Ausstellung zusammen mit dem Vertreter der AOK Herrn Maximilian Schön und dem 2. Bürgermeister der Stadt Dillingen Franz Jall, eröffnete. Ein besonderer Dank dabei galt Tanja Barfüßer, der stellvertretenden Schulleitung der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen, welche den Anstoß zur "Zero-Ausstellung" gab und diese an die Fachakademie brachte. Unter anderem zeigten auch zahlreiche Besucher von außerhalb, u.a. Klassen der St. Bonaventura-Realschule sowie des Gymnasiums, Interesse an der Ausstellung. Die Ausstellung fand ihren Abschluss mit einem Vortrag zum Thema „Alkohol in der Schwangerschaft und die (un-)sichtbaren Folgen“ von Frau Dr. Gisela Bolbecher am Freitag, den 28.04.2017, um 12:00 Uhr in der Aula des St. Bonaventura-Gymnasiums Dillingen.



Sarah Irion, Katharina Wollmann und Julian Sack (Studierende der Übung Öffentlichkeitsarbeit)


Als erste staatlich anerkannte katholische Fachakademie für Sozialpädagogik in Bayern wurde unsere Fachakademie am Freitag, den 31.03.2017, mit dem Gütesiegel des Kneipp-Bundes ausgezeichnet. Lesen Sie hierzu einen Beitrag der Augsburger Allgemeinen Zeitung.




Tobias Mecklinger



Am Donnerstag, den 30.03.2017, referierte Hwst. Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger im Rahmen der "Dillinger Gespräche zur Erziehung" der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen zum Thema "Neueste Herausforderungen der Bioethik - Ein Werkstattgespräch aus dem deutschen Ethikrat" in der Aula des St. Bonaventura Gymnasiums. Lesen Sie hierzu einen ausführlichen Bericht der Augsburger Allgemeinen Zeitung.



Tobias Mecklinger



Quelle: https://www.widmannschule.de/index.php/abteilungen-menue-oben/druck-und-medientechnik-bas-bk-tg/news-druck-und-medientechnik/2598-wanderausstellung-rassismus-kannst-du-knicken.html

Angehende Mediengestalterinnen und Mediengestalter der Johann-Jakob-Widmann-Schule Heilbronn haben im Jahr 2015 eine Plakatserie unter dem Motto „Rassismus kannst du knicken“ erstellt, die zum Nachdenken und Diskutieren einlädt. Die Ausstellung kann von der Öffentlichkeit in der Zeit von Montag, 20.03.2017, bis Donnerstag, 30.03.2017, von 14.00 bis 16.00 Uhr in unseren Räumlichkeiten (Konviktstraße 11, 89407 Dillingen) besichtigt werden.

Werner Eitle


Die Studierenden, Berufspraktikanten und Lehrkräfte der Fachakdemie für Sozialpädagogik Dillingen unternahmen am Freitag, den 17.02.2017, einen Ausflug zur „didacta“ nach Stuttgart, der größten Bildungsmesse Europas. Durch die informativen Stände von Firmen, Verlagen, Institutionen etc. und zahlreichen Vorträge diverser Referenten konnten sehr viele neue Ideen und Eindrücke für die Praxis gesammelt werden.




Studierende der Übung Öffentlichkeitsarbeit


Auch im Jahr 2017 war die Fachakademie auf der Berufsinformationsmesse „Fit for Job“ in Höchstädt vertreten. Am Samstag, den 11.02.2017, präsentierten Studierende der ersten Klassen im Rahmen des Übungsfaches „Öffentlichkeitsarbeit“ die Ausbildung zur ErzieherIn. Viele Jugendliche, oft in Begleitung ihrer Mütter und Väter, informierten sich über das Berufsbild und eventuelle Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Neben intensiven Gesprächen hatten die Besucher auch die Gelegenheit sich über Roll-Ups und das bereitstehende Anschauungsmaterial einen Eindruck zu verschaffen.



Tobias Mecklinger


Am Donnerstag, den 26.01.2017, fanden in Zusammenarbeit mit der Stadt Dillingen die ersten "Dillinger Gespräche zur Erziehung" der Fachakademie für Sozialpädagogik in der Aula der Grundschule Dillingen statt. Referentin Nora Budde-Spengler referierte zum Thema „Frühe alltagsintegrierte Sprachförderung - Wie und wem bringt´s was?". Lesen Sie hierzu einen ausführlichen Bericht der Augsburger Allgemeinen Zeitung.



Tobias Mecklinger


Mit den beiden ersten Klassen der Fachakademie besuchten wir den Biohof im Eselsburger Tal am 25.10. und 08.11.2016. Die Sarah-Wiener-Stiftung übernahm die Kosten für die Busfahrt, um unseren Studierenden Einblicke in ökologischen Landbau und ökologische Milchwirtschaft zu ermöglichen. Frau Bosch berichtete uns sehr engagiert von ihrem Bemühen durch naturgemäße Tierhaltung hochwertige Milchprodukte zu gewinnen und diese energiesparend und ökonomisch effizient regional zu vermarkten. So kann z.B. durch die Entscheidung für Rinderrassen, die zwar weniger Milchleistung erbringen aber gesundheitlich als robust gelten, auf die sonst oft übliche Antibiotikatherapie weitgehend verzichtet werden. Das Ziel ist die Milchqualität und nicht die Milchquantität. Durch eine Verkostung der hofeigenen Käsesorten im Bioladen konnten wir uns von der Qualität der Milchprodukte und vom Erfolg dieses Bemühens überzeugen. Beeindruckend war auch wie umweltfreundlich die Biohof-Produkte an die Kunden in der Region angeliefert werden: sämtliche Transporter und PKWs werden durch Strom betrieben, gewonnen aus der hofeigenen Biogas Anlage. Schließlich bestaunten wir noch den nach ökologischen Richtlinien gerade entstehenden neuen Bioladen. Die lichtdurchflutete und ausschließlich aus dem örtlichen Waldbestand erbaute Holzkonstruktion, gedämmt mit 1,5 m dicken Pressstrohwürfeln und durch Sonnenwärme beheizt, beeindruckte uns alle sehr.



Sigrid Mack


Am Freitag, den 14.10.2016, fand um 12.15 Uhr in der Königstraße Dillingen ein Flashmob zum Lied "New York, New York" statt, der von Studierenden der 1. Klassen und Lehrkräften der Fachakademie für Sozialpädagogik organisiert wurde. Hintergrund war eine Wette, die die Faks der Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen angeboten hatte, um ihre Schulbücherei mit neuer Fachliteratur zu aktualisieren. Rund 100 Passanten nahmen an der Aktion teil, u. a. der Oberbürgermeister der Stadt Dillingen, Frank Kunz, Schwestern der Dillinger Franziskanerinnen und viele mehr, sodass die Wette gewonnen und ein Scheck im Wert von 500,- Euro im Anschluss von Vertretern der Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen an die Fachakademie übergeben werden konnte. Lesen Sie hierzu auch einen Bericht der Donau Zeitung oder sehen Sie sich auf der Facebook-Seite von Hitradio RT1 Nordschwaben ein kurzes Video dazu an.

Einen Videoclip über die gesamte Aktion, den Studierende des Wahlpflichtfaches Medienarbeit produziert haben, können Sie sich hier ansehen.





Studierende der Übung Öffentlichkeitsarbeit


Der Tradition entsprechend wurden am Freitag, den 16.09.2016, die Studierenden der 1. Klassen von den Studierenden der 2. Klassen mit einer selbst gebastelten Schultüte und einem Willkommenslied zum Start ins neue Schuljahr 2016/2017 feierlich begrüßt.



Tobias Mecklinger


34 Studierende haben mit ihrem Schiff Fachakademie den sicheren Hafen Erzieherabschluss erreicht

Mit einem abwechslungsreichen Gottesdienst in St. Ulrich und einer kurzweiligen Abschlussfeier konnten 34 Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg allesamt ihre zweijährige theoretische Erzieherausbildung erfolgreich beenden. Dabei dominierten die Bilder der „Freiheit“ (im Verständnis der Studierenden als Freiheit von aufwändigem Vorbereitungs- und Prüfungsstress und Freiheit zu neuen Möglichkeiten, das intensiv Gelernte nun endlich in die Praxis umsetzen zu können) als auch des Schiffs, das nach turbulenter Fahrt den Hafen der Erzieherausbildung erreicht hat (so die Worte von Direktor Werner Eitle). Eröffnet wurde der feierliche Tag mit einem von Stadtpfarrer Wolfgang Schneck in seiner typischen bescheiden-zurückhaltenden Art begleiteten Gottesdienst, den die Absolventen der Klassen 2a und 2b unter Leitung der Religionspädagogin Daniela Falk vorbereitet hatten. Für die Einstudierung aller musikalischen Beiträge zeichnete in bewährter Weise die Musikpädagogin Agata Englert verantwortlich; die Betreuung der Gitarristen und der Schulband der Fachakademie lag wieder in den Händen des Gitarrenlehrers, Musikers und Elektronikexperten Tobias Mecklinger. Der Gottesdienst verband die Rituale mit Liedern des Chors der Fachakademie und philosophischen Gedanken (so die rhetorische Darbietung von Julia Gump zum Motto „Freiheit“ oder die entsprechenden meditativen Gedanken von Marion Urbanski über die Freiheit der Schmetterlinge und der Mahnung, den Freiheitsgedanken stets vorteilhaft zu verwenden). Eingebettet wurde (nach einer szenischen Darstellung der Berufspraktikanten zum Thema „Ich machte mich auf den Weg“) die Verleihung der „Kleinen Missio“ durch den Leiter der Abteilung Schule und Religionsunterricht der Diözese Augsburg, OStD i. K. Bernhard Rößner. Im Auftrag des Bischofs von Augsburg dankte er den neun Absolventen und der Missio-Betreuerin Frau Falk für die zusätzlich geleistete Arbeit und überreichte die Urkunden zur kirchlichen Beauftragung für Erziehung (und Beratung der Eltern) an die Berufspraktikanten verbunden mit dem Appell, jeden Menschen als Ebenbild Gottes zu sehen und sich daher stets für Schwächere, für Behinderte, für alle Menschen mit Problemen einzusetzen. Eine weitere Würdigung erfuhren anschließend die Berufspraktikanten Vera Panitz, Tatjana Muff, Michelle Patri und Katja Tüschenbönner, deren Facharbeiten allesamt mit Note 1 bewertet und jeweils mit einem Buchgutschein, gesponsert von der Fa. Rinkenburger Objektbau, prämiert wurden. Der Vorsitzende des Fördervereins der Fachakademie, Kurt Wörrle, hob in einer kurzen Ansprache hervor, dass die ausgezeichneten Arbeiten die Bedeutung und das breite Spektrum der Ausbildung gezeigt hätten. Nach den Fürbitten überreichte Werner Eitle als Direktor der Fachakademie für Sozialpädagogik die „EineWelt-Zertifikate“ an die Berufspraktikanten und betonte dabei das Bild des Hafens, in dem man als Erzieher landen, ankommen, aber auch immer neu abfahren müsse. So sollte jeder Tag als Geschenk wahrgenommen und gestaltet werden, damit es ein gelungener Tag wird.




Nach anschließendem Sektempfang folgte in der Aula von St. Ulrich die Abschlussfeier der 2. Klassen. In ihrer Festrede gab zunächst die stellvertretende Schulsprecherin Katharina Eibelsgruber (2b) einen Rückblick und Ausblick: Sie ließ dabei gemeinsame Aktivitäten, Bekanntschaften im Blockpraktikum und Erfahrungen der Kommunikationswochen Revue passieren, verbunden mit launigen Ausführungen über Lern- und Prüfungszeit (Dialektik vom lachenden und weinenden Auge: „Lachend, da wir es geschafft haben und nun endlich Geld verdienen können – weinend, da die Gemeinschaft nun zu Ende geht.“). Mit einem fulminant vorgetragenen Poetry Slam ließ anschließend Klassensprecherin Carolin Leder (2a) philosophische Sentenzen über das Sein aufblitzen („Wir können alles sein, in der Welt zu Hause, in uns selbst daheim.“). Den Ausklang bildeten die zahlreichen Geschenke und Dankesworte (Klassen 2a/b an alle Lehrer und die Sekretärinnen sowie an die jetzigen 1. Klassen als Paten), worauf Direktor Werner Eitle alle Anwesenden einlud, zur Fortsetzung der Feier mit auf die Goldberg-Alm zu kommen (gemeinsames Mittagessen).




Dort wurden die Ansprachen, Ehrungen und Musikdarbietungen fortgesetzt. Direktor Werner Eitle nahm in seiner Festansprache dabei das Bild der Schifffahrt wieder auf: Im Sinne von Antoine de Saint-Exupéry, beim Schiffsbau die Mannschaft die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer zu lehren, gab der Schulleiter seiner Freude darüber Ausdruck, dass er sozusagen als „Kapitän“ des Schiffes Fachakademie die Absolventen jetzt nach vierjähriger Fahrt (einschließlich Sozialpädagogischem Seminar) nun im Hafen „Erzieherabschluss“ herzlich willkommen heißen könne. Seine gesamte Mannschaft der Fachakademie hoffe, „dass Sie wieder einen sicheren Tritt an Land“ (im Berufsleben) finden werden. Mit der Übergabe der Zeugnisse als Erzieher-„Patent“ seien die Absolventen nun bei Sturm und Sonnenschein befähigt, den Kompass im Auge und das Ruder in der Hand zu halten. Frei nach Seneca, „dass ein richtiger Steuermann auch mit zerrissenem Segel und verlorener Takelage ein Schiff noch auf Kurs halten könne“, übergab Direktor Eitle mit den besten Wünschen und Gottes Segen die ersehnten Zeugnisse. Zuletzt wurden noch die besten Abschlüsse gewürdigt. Für die Schnitte im Bereich von 1,14 bis 1,52 erhielten je einen Buchgutschein: Judith Schuhmair und Magdalena Schmid (2a) sowie Lena Bayer (zugleich Erwerb der fachgebundenen Hochschulreife), Julia Gump und Jessica Munz (2b). Unter großem Beifall aller Lehrer, Eltern und Studierenden endete die gelungene Feier mit einigen professionellen Gesangsdarbietungen der Schulband und des Schulchors.




Udo Soergel


Am Dienstag, den 19.07.2016, machten sich die Erzieherpraktikantinnen und Erzieherpraktikanten des SPS II b mit der Lehrkraft Tanja Barfüßer auf die Spuren von Sebastian Kneipp. Ein beschilderter Rundweg von 9 Stationen führte uns durch die Altstadt und den Taxispark von Dillingen. Die Stationen informierten uns über Sebastian Kneipps Leben, sein Studium und seine ersten Wasseranwendungen, bei heimlichen Ausflügen an die Donau, hier in Dillingen. Zurück an der Fachakademie erfrischten wir uns mit einer Kräuterlimonade.

Tanja Barfüßer


Von Dienstag, 05.07.,  bis Donnerstag, 07.07.2016, fanden für die 1. und 2. Klassen der Theorieausbildung Projekttage an der Fachakademie statt. Die Studierenden entschieden sich im Vorfeld für Themen, die während der drei Tage gemeinsam mit den Lehrkräften erarbeitet und entdeckt wurden – fernab vom üblichen, überwiegend lehrergesteuerten Unterricht. Abschließend fand am letzten Tag eine Präsentation der Ergebnisse statt. Folgende Inhalte wurden in Kleingruppen behandelt: Legal Highs-legale Drogen, Kinder im Rampenlicht und Meine Mama ist ein Star, Psychische Erkrankungen im Kindesalter, Erlebnispädagogik in Bewegung, Kreative Medienarbeit, Kreatives Arbeiten mit Wolle und Gesundheitsprophylaxe mit Sebastian Kneipp.




Tobias Mecklinger


Am 14. Mai 2016 feierte die Kongregation der Dillinger Franziskanerinnen den 775. Geburtstag. Seit 1241 wirken die Dillinger Franziskanerinnen in der Stadt. Der Tag begann mit einem Dankgottesdienst mit Diözesanbischof Dr. Konrad Zdarsa. Am Nachmittag fand dann der Festakt im Stadtsaal statt. Die Bilder zeigen die Generaloberin Sr. M. Roswitha Heinrich, OSF bei der Begruessung der Festgaeste und unseres Bischofs in der Studienkirche sowie eine Videobotschaft indischer Mitschwestern. Die Fachakademie wünscht den Dillinger Franziskanerinnen für die Zukunft Pace e bene (Friede und Heil).



Werner Eitle


Vom 25.04. - 27.04.2016 machten sich 18 Berufspraktikanten und die Lehrkraft Tanja Barfüßer in Nürnberg auf Entdeckungsreise zum Thema „Nürnberg Spielzeugstadt“. Unsere erste Station war das Deutsche Spielearchiv. Dieses bewahrt als Forschungs- und Dokumentationsstelle eine einzigartige Sammlung von über 30.000 Gesellschaftsspielen von 1945 bis zur Gegenwart. Dort konnten wir neue Spiele ausprobieren, aber auch alte Spiele bewundern und entdecken, wie sich in Gesellschaftsspielen Kultur und Zeitgeist widerspiegeln. Da Nürnberg seit mehr als 600 Jahre als eine Stadt des Spielzeugs gilt, besuchten wir das Nürnberger Spielzeugmuseum, in welchem diese Tradition auf vielfältige Weise dargestellt wird. Dort konnten wir Puppenhäuser, Kaufläden, Zinnfiguren, Blechspielzeug, traditionelles Holzspielzeug wie auch aktuelle Spielwaren wie Lego, Barbie, Planmobil und vieles mehr entdecken. Im Anschluss erhielten wir bei einer Stadtführung zum Thema „Nürnberg Spielzeugstadt“ ein klein wenig Hintergrundwissen zum Thema. Die letzte Station unserer Reise war das Germanische Nationalmuseum, in welchem wir, neben vielen anderen interessanten Exponaten, in der Spielzeugabteilung sehr eindrucksvolle Spielsachen entdecken konnten, wobei hier wohl bei den meisten die sehr detailliert und liebevoll gestalteten Puppenhäuser Eindruck hinterließen.




Tanja Barfüßer


Im Rahmen der Bildungsreise der Berufspraktikanten besuchten 24 BPs mit dem Seminarlehrer Werner Eitle das Erinnerungsforum an der Akademie des Caritas-Pirckheimer-Hauses in Nürnberg. Vom 25.04. bis 27.04.2016 beschäftigten sich die Teilnehmer mit dem Nationalsozialismus und seinen Folgen am Erinnerungsort Nürnberg. Dominique Ascherl und Nina Damm leiteten mit einer Praktikantin das Seminar. Nachfolgend einige Eindrücke aus den Tagen:


Stadtführung


Anklagebank im Memorium Nürnberger Prozesse


Ehemaliges Reichsparteitagsgelände

Werner Eitle


Im Rahmen des Übungsfaches Stationäre Jugendhilfe besuchten Studierende der Fachakademie Dillingen das Jugendhilfezentrum "Kinder- und Jugenddorf Marienpflege" in Ellwangen. Der Bereichsleiter Stephan Sittler zeigte anhand von konkreten Fallschilderungen die Anforderungen an die aktuelle Jugendhilfe auf. Anschließend konnten die Studierenden noch ein Kinderdorfhaus besichtigen und Fragen an den dort tätigen Erzieher richten.


Werner Eitle


Oberbürgermeister Frank Kunz und Schulleiter Werner Eitle eröffneten, zusammen mit über 50 Studierenden und ihre Lehrkräften, am Montagvormittag, den 11.04.2016, die Wanderschau „Masada“ im Dillinger Rathaus. Lesen Sie hierzu einen Beitrag der Augsburger Allgemeinen Zeitung.


Tobias Mecklinger


Unter diesem Motto und mit unterschiedlichsten Staffel- und Laufspielen wurde die 5. Knaxiade für ErzieherInnen an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Dillingen mit großem Engegement der Studierenden durchgeführt. Da zur Bewegung auch immer eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung gehört, hat die Sparkasse Dillingen Obst und Energieriegel zur Verfügung gestellt. Da die Sparkassen und der Bayerische Turnverband offizielle Sponsoren der Knaxiade sind, erhielten
alle Teilnehmer eine Urkunde, eine Knaxiade-Medaille sowie alle 4 Schulklassen einen DLG-Scheck, welche beim gemeinsamen Abschluss durch Frau Joas von der Sparkasse Dillingen überreicht wurden.





Erika Schweizer


von Frau Andrea Grimminger, Kriminalhauptkommissarin bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Dillingen im Rahmen des Unterrichts im Fach Literatur- und Medienpädagogik bei Frau Güller

Frau Grimminger hat in den 2. Klassen am 17.3. 2016 einen sehr informativen und durch viele Bilder sowie kurze Filmsequenzen sehr anschaulichen und gelungenen Vortrag über die Gefahren im Umgang mit neuen Medien gehalten. Dabei ging es um Themen wie Abofallen oder die Verletzung von Urheberrechten z.B. durch das illegale Herunterladen von Musik und illegale Musiktauschbörsen. Sie hat auch erklärt, was „money mules“ (dt. Goldesel) sind und welche straf- bzw. privatrechtlichen Besonderheiten es im World Wide Web gibt. Darüber hinaus hat sie erläutert, was der Unterschied zwischen Mobbing und Cybermobbing bzw. Happy Slapping ist. Erschreckend war vor allem die Erkenntnis, dass kleine Rechtschreib- bzw. Tippfehler auch 8-Jährige versehentlich auf Internetseiten, mit brutalen und verstörenden Inhalten führen können. Nicht weniger erschreckend war der Hinweis auf einen Test des Kinderhilfswerk „Terre des Hommes“: Sie haben das Bild eines 10-jährigen Mädchens ins Internet gestellt, das angeblich Freunde sucht: Innerhalb kürzester Zeit haben sich eine Vielzahl an Männer interessiert gezeigt- bei ca. 750000 Pädophilen, die im Netz unterwegs sind, auch kein Wunder! Darum natürlich auch der eindringliche Hinweis, mit seinen persönlichen Daten vorsichtig umzugehen und niemals den echten Name samt Adresse im Internet anzugeben. Interessant war auch, dass sich jeder Vierte schon mal mit einem/r Internetbekannten getroffen hat- davon war allerdings jede fünfte Begegnung ein negatives Erlebnis. Vermutlich deshalb, weil die Wenigsten ehrliche Angaben von sich machen, was Alter, Aussehen und Figur anbelangt. Da wird das eine oder andere Gramm gerne mal „unter den Teppich gekehrt“.


Claudia Güller


In Zusammenarbeit mit der Stadt Dillingen und der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg fand am vergangenen Donnerstag, den 17.03.2016, eine Veranstaltung im Rahmen der „Dillinger Gespräche zur Erziehung“ statt. Die beiden Referentinnen, Frau Dr. Alexandra Palzer und Frau Birgit Blankenhorn, von der Arbeitsgemeinschaft Inklusion, Gemeinsam Leben-Gemeinsam Lernen in Heidenheim, befassten sich mit der „Bedeutung Pädagogischer Fachkräfte in der Inklusiven Bildung“. Der Schulleiter der Fachakademie für Sozialpädagogik, Werner Eitle, konnte neben den Referentinnen auch den 3. Bürgermeister und Kindergartenreferenten der Stadt Dillingen, Herrn Peter Graf, sowie die Leiterin der interdisziplinären Frühförderstelle Dillingen, Frau Hildegard Weiß-Seegerer, und die Leiterin des Montessori Kinderhauses Regenbogen in Kicklingen, Frau Sabine Hiller, begrüßen. Die Heidenheimer Referentinnen erklärten zunächst den Begriff „Inklusion“ und betonten, dass hier alle Menschen gleich seien und keiner ausgeschlossen werde. Alle Institutionen müssten sich im Sinne der Inklusion an die Bedürfnisse des beeinträchtigten Menschen und nicht der Mensch sich an die Institution anpassen. Frau Dr. Palzer berichtete dabei über ihre eigenen Erfahrungen als Mutter einer Tochter mit Down-Syndrom. Gefördert von der „Aktion Mensch“ gibt es von der Arbeitsgemeinschaft in Heidenheim eine Aufklärungs- und Beratungsstelle zur Förderung von Inklusion, bei der man auch als Erzieherin Beratung und Unterstützung erhalten kann. Die Leiterin der Kindertagesstätte Hausen, Frau Edith Nückel, die die Veranstaltung für die Stadt Dillingen mitorganisiert hatte, leitete als Moderatorin die anschließende Gesprächsrunde, an der die Referentinnen gemeinsam mit Frau Weiß-Seegerer und Frau Hiller Fragen des Publikums beantworteten. Frau Nückel und Herr Eitle bedankten sich am Ende der Veranstaltung mit einem Blumenstrauß bei den Referentinnen und den Diskussionsteilnehmerinnen.  





Die ErzieherpraktikantInnen des Sozialpädagogischen Seminars 2 näherten sich in der Blockwoche im Februar 2016 auf vielfältige Weise dem Thema „Interkulturelle und interreligiöse Pädagogik“. Zum Einstieg in die Woche erfuhren die Erzieherpraktikantinnen und –praktikanten, wie wir in der Wahrnehmung von anderen Menschen durch unsere „kulturelle Brille“ beeinflusst werden, und versuchen können, respektvoll und tolerant mit Menschen aus anderen kulturellen Zusammenhängen umzugehen. Da hierfür vor allem Wissen und Kommunikation elementar sind, stand ein wichtiger Teil der Woche unter dem Thema „Begegnung“. So konnten die SchülerInnen in der Moschee Wertingen, wo wir sehr herzlich empfangen wurden, mehr über den Islam erfahren. Nach einer Führung und Information in den  Gebetsräumen, kam es bei Tee und Gebäck zu ganz persönlichen Gesprächen. Besonders eindrücklich war der Vortrag eines jungen Syrers, der über seine persönliche Situation in Syrien wie seine Flucht berichtete, aber auch, welchen positiven Weg er hier in Deutschland nehmen konnte. Beeindruckt waren wir alle, dass er bereits nach kurzer Zeit hier in Deutschland sehr gut Deutsch spricht und aktuell sein Abitur macht. Ein weiterer Ausflug führte uns in die Synagoge und die alevitische Gemeinde Augsburg. Hier konnten wir uns ebenfalls Wissen über die Religionen aneignen und vor allem in der alevitischen Gemeinde im Gespräch vertiefter einsteigen. Darüber hinaus befassten sich die Erzieherpraktikantinnen und –praktikanten noch mit Filmen, Büchern, Märchen, Rätseln, Boardstories und natürlich auch im theoretischen Unterricht auf sehr abwechslungsreiche Weise mit dem Thema.





Tanja Barfüßer


Am 7. März 2016 fand erstmalig in Bayern ein „Tag der Freien Schulen“ mit dem Motto „Politik macht Schule“ statt. In ganz Bayern schenkten Abgeordnete den beteiligten Schulen eine Unterrichtsstunde. Der Tag der Freien Schulen wurde vom Verband Bayerischer Privatschulen e.V., dem Katholischen Schulwerk in Bayern und der Evangelischen Schulstiftung in Bayern initiiert. Den Organisatoren war es dabei ein besonderes Anliegen gegen Politikverdrossenheit und Radikalisierung ein Zeichen zu setzen. An der Fachakademie für Sozialpädagogik durften die Studierenden der 1. und 2. Klassen mit dem Landtagsabgeordneten des Bayerischen Landtages, Herrn Georg Winter, ins Gespräch kommen. Neben aktuellen Fragen bezüglich der Flüchtlingsproblematik interessierten sich die Studierenden vor allem für Fragestellungen die mit dem Beruf der Erzieherin/des Erziehers in Verbindung stehen. Mit einem „Zeugnis“ und einem Schutzengel bedankte sich Schulleiter Werner Eitle beim Abgeordneten Georg Winter für die Beantwortung der Fragen und für die Zeit, die er sich genommen hat.



Werner Eitle


In Zusammenhang mit der Wirtschafts-, Informations- und Regionalausstellung „WIR“ in Dillingen besuchte die Klasse 1b die Wanderausstellung des Deutschen Bundestags. Die Ausstellung wurde über den Bundestagsabgeordneten Ulrich Lange nach Dillingen geholt. Mit der Wanderausstellung wollen die Abgeordneten des Bundestages über ihre Arbeit und Aufgaben informieren. Neben einer Einführung in die Ausstellung mit den Tafeln "Parlament", "Abgeordnete", "Aufgaben des Bundestages", "Internationale Zusammenarbeit" und "Geschichte des Bundestages" erklärte ein Mitarbeiter des Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert die generellen Aufgaben des Bundestages. Anschließend konnten die Studierenden anhand eines Fragebogens die Ausstellungstafeln näher in Augenschein nehmen und das Wissen um das Deutsche Parlament vertiefen.  



Werner Eitle



Im Rahmen der Dillinger Gespräche zur Erziehung war der ehemalige Lehrer Dirk Kuhl (geb. 1940) zu Gast an der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg. Dirk Kuhl sprach am 25.02.2016 zum Thema „Täterkinder und das Familienerbe der Nazis - Welche Folgen die Untaten der Nazis für die Nachkommen hatten". Kuhls Vater war Gestapo-Offizier und SS-Obersturmbannführer in einem Arbeitslager, den Herrmann-Göring-Werken in Salzgitter. Die britische Militärregierung hat ihn 1948 als Kriegsverbrecher hingerichtet. Erst sehr spät hat Kuhl als Jugendlicher von den Taten seines Vaters erfahren. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde die Rolle seines Vaters in der Nazizeit verschwiegen. Dies führte auch zu einem zeitweiligen Bruch mit seiner Mutter. Dirk Kuhl heiratete später eine Jüdin und wollte bewusst keine Kinder haben. Zusammen mit seiner Frau sprach Kuhl über viele Jahre hinweg in Schulen über Täter und Opfer der Nazidiktatur. Zusammen mit anderen Täterkindern hat Kuhl auch mit dem israelischen Psychologen Dan Bar-On zusammengearbeitet. Der Psychologe führte Nachkommen von Opfern und Tätern zusammen. Die Familiengeschichte hat Dirk Kuhl bis zum heutigen Tag nicht losgelassen. In der anschließenden Diskussion stellte sich Dirk Kuhl den Fragen der Studierenden und Gästen.  

Werner Eitle



Am 22. Januar 2016 befassten sich die Berufspraktikanten im Rahmen ihrer Seminarveranstaltungen einen ganzen Tag mit dem Thema „Menschen auf der Flucht“. Viele Praktikanten werden in ihrem beruflichen Alltag mit diesem Thema konfrontiert und benötigen daher Wissen und Methoden für den Umgang mit Menschen mit Fluchterfahrung. Der Tag wurde mit der Präsentation des Bilderbuches „Akim rennt“ und einer Besinnung zum Thema „Pack dein Leben ein“ eröffnet. Die Berufpraktikanten konnten sich hierbei persönlich damit auseinandersetzen, was es bedeuten kann, auf der Flucht zu sein. In verschiedenen Workshops konnten sie sich anschließend wahlweise verschiedene Themen widmen. Angeboten wurden Inhalte wie „Traumaarbeit“, „Hilfreiche Medien für Asylbewerber und Flüchtlinge“, „Willkommenskulturen in Kita´s entwickeln“ oder „Philosophieren zum Thema Flucht“. Am Nachmittag berichtete ein syrischer Flüchtling über die aktuelle politische Situation in seiner Heimat und von seinen Erlebnissen in Syrien und auf seiner Flucht. Drei Mitarbeiterinnen des diakonischen Werk Neu-Ulm informierten die Berufpraktikanten über ihre Arbeit mit Flüchtlingen und Asylbewerbern, welche Hilfen sie anbieten können, aber auch an welche Grenzen sie stoßen. Wir hoffen, die Berufspraktikanten konnten nach diesem Tag neue Eindrücke und konkrete praktische Hilfen für ihre berufliche Tätigkeit mitnehmen.



Tanja Barfüßer


Unsere ehemalige Schulleiterin Sr. Vera M. Fischer hat beim diesjährigen Dillinger Neujahrsempfang den Bürgerbrief der Stadt Dillingen erhalten. Lesen Sie hierzu einen Bericht der Augsburger Allgemeinen Zeitung.



Am Montag, den 30.11.2015, fand im Eingangsbereich der Fachakademie traditionell die 1. Adventseinstimmung mit der Schulgemeinschaft statt. Neben den 1. und 2. Theorieklassen, die die besinnlichen Impulse in Form von Texten, Liedern etc. eigenständig vorbereiten und vortragen, nahmen auch die ErzieherpraktikantInnen des SPS I erstmalig teil.



Tobias Mecklinger


Am Samstag, den 24.10.2015, konnten Besucherinnen und Besucher von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr einen Einblick in die Erzieher-/Erzieherinnenausbildung im Rahmen des Tages der offenen Tür an der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg bekommen. Neben Informationen über den Ablauf der schulischen Ausbildung, beteiligten sich erstmals Praxisvertreterinnen aus der Kindertagesstätte Hausen, St. Josef Dillingen und von der St. Gregor Jugendhilfe Augsburg an dieser Informationsveranstaltung. Über 60 Personen interessierten sich für die Berufsausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher an der Fachakademie, die in Verbindung mit einer sozialpädagogischen Praxisstelle absolviert wird. Neben musikalischen Impulsen konnten die interessierten Besucher einen Einblick in das Fach Deutsch und Kommunikation, Religionspädagogik, Philosophieren mit Kindern, Kunst, Praxis- und Methodenlehre, Englisch und in naturwissenschaftliche Experimente bekommen. Daneben wurde für kleine Besucherinnen und Besucher eine Märchenerzählstunde, der Bau eines Angelspiels, Basteln von Armbändern und Traumfängern angeboten. Da in diesem Jahr der Kindergarten nach Fröbel seinen 175. Geburtstag feiern konnte, wurde ein an der Fachakademie gedrehter Fröbelfilm gezeigt. Unterstützt wurde der Tag durch das Spiel aktueller Tischspiele von Bertils Spielwiese und durch eine Bilderbuchausstellung von Bücher Brenner. Studierende der Fairtrade-Gruppe der Fachakademie verkauften an diesem Tag „Eine-Welt-Waren“ und der Förderverein der Fachakademie bewirtete die Gäste mit Kaffee und Kuchen.




Werner Eitle


Der Ndanda Chor unter der Leitung des Chorleisters Pater Christian Temu, OSB trat im Rahmen des Weltmissionssonntages 2015 in der Erzabtei St. Ottilien auf. Da der Missionsprokurator Pater Maurus Blommer, OSB noch Auftrittsmöglichkeiten des Chors anbot, lud die Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg den Chor zu einem Auftritt am Montag, den 19.10.2015, in den Medidationsraum der St. Bonaventura Schule ein. Der zwölf Mitglieder zählende Chor aus Mönchen, Schwestern und Laien zeigte in einer beschwingten Schulstunde der anwesenden Schulgemeinschaft sein Können. Das Lebensgefühl von Tansania wurde eindrücklich erlebbar, da die Chormitglieder immer wieder zur Bewegung, zum Tanz und zum Mitsingen einluden. Am Ende der Veranstaltung verabschiedete der Schulchor der Fachakademie unter Leitung der Musiklehrerin Agata Englert den Chor mit einem einstudierten Abschiedslied aus dem Heimatland der Gäste.





Werner Eitle



Liebe Studierende und Ehemalige an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Dillingen,

nun ist es wirklich an der Zeit, ade zu sagen! Seit diesem Schuljahr bin ich im Ruhestand. 21 schöne und erfüllte Jahre an der Faks liegen hinter mir. Und mit einigen Abstrichen und sicherlich manchen Tiefen neben vielen, vielen Höhen kann ich sagen, dass mir das Unterrichten an der Faks bis zum letzten Tag viel Freude bereitet hat. Ganz besonders hat es mir gefallen, wenn kritische Fragen zum Stoff und zum Geschehen der Zeit gestellt wurden. Denn dann habe ich gemerkt, dass Sie angefangen haben, die Dinge zu hinter-fragen. Ja, hinter die Dinge sehen zu wollen, das ist eine ganz und gar wichtige Eigenschaft in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien. Denn „da hinten“ liegen oft die Antworten für das bessere Verstehen von Verhaltensweisen und Eigenarten Ihres „Klientels“. Behalten Sie sich diese Eigenschaft bei! Bleiben Sie fragend, hinterfragend! Immer und überall! In meiner nun geschenkten Zeit werde ich mich unter anderem der Arbeit mit Flüchtlingen zuwenden. Auch hier ist das Fragen und Hinterfragen eine ganz wichtige Voraussetzung!

Mit einem herzlichen Gruß

Ihre Cornelia Kügel-Merkel



Am Freitag, den 18.09.2015, wurden die Studierenden der 1. Klassen von den Studierenden der 2. Klassen traditionell mit einer selbst gebastelten Schultüte und einem Willkommenslied zum Start ins neue Schuljahr 2015/2016 feierlich begrüßt.




Tobias Mecklinger



Besinnlich und feierlich zeigte sich die Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg bei der diesjährigen Abschlussfeier. Die Freude war besonders groß, da alle 40 Absolventinnen und Absolventen und vier „Andere Bewerber“ ihre Zeugnisse im Empfang nehmen konnten und nun in das Berufsleben als staatlich anerkannte Erzieher/Erzieherinnen starten können. Den besinnlichen Teil der Feier stellte der Gottesdienst in der Kirche St. Ulrich dar, der von Herrn Stadtpfarrer Wolfgang Schneck begleitet wurde. Im Rückblick auf die Spuren, die die Studierenden an der Fachakademie hinterlassen haben, ließen sie die zurückliegenden Jahren noch einmal Revue passieren, um danach „Feuer und Flamme“ für ihren Beruf zu sein. Herr Bernhard Rößner, OStD i.K. des Bischöflichen Ordinariats, Abteilung Schule und Religionsunterricht, verlieh acht Berufspraktikantinnen, die sich einer besonderen Ausbildung zur religiösen Erziehung von Kindern und Jugendlichen unterzogen hatten, die „Missio“ (kirchliche Beauftragung). Anschließend dankten Herr Rößner und die Missio-Gruppe dem Schulleiter Werner Eitle für die Möglichkeit dieser Zusatzqualifikation und auch Sr. Vera Fischer OSF und Frau Daniela Falk, die diese durchführten. Darauf folgte die Überreichung der „Eine-Welt-Zertifikate“ des Kindermissionswerks durch Herrn Eitle und Frau Falk. Die musikalische Umrahmung bildeten in qualitativ hochwertiger und besinnlicher Weise Sängerinnen der 2. Klassen nebst Chor und Schulband unter Leitung der Musikpädagogin Agata Englert. In Anwesenheit der Lehrkräfte, der Absolventen und deren Familien sowie der Studierenden der 1. Klassen fand im Anschluss im Festsaal von St. Ulrich der zweite Teil der Festlichkeiten statt. In der gemeinsamen Abschlussrede der Klassensprecherinnen, Vera Panitz (2a) und Anna Stuhlenmiller (2b), dankten diese im Namen aller Absolventinnen und Absolventen den Lehrern für die Vermittlung des Fachwissens mit Blumen sowie den Eltern für die Unterstützung und blickten gemeinsam auf die Zeit an der Fachakademie zurück, an der sie Spuren hinterlassen haben. Mit der Hoffnung, auch das Feuer in anderen zu entfachen, schauen sie nun in die Zukunft. Der Song „I see fire“, gesungen von der 1. Klassen, brachte dies noch deutlicher zum Ausdruck. Im weiteren Verlauf gratulierten die Studierenden der 1. Klassen ihren Vorreitern und wünschten ihren Paten mit selbst gepackten Turnbeuteln alles Gute auf ihrem Weg in das Berufsleben. Am Ende des zweiten Teils erhielten die 1. Klassen ihre Jahreszeugnisse. Mit einem gemeinsamen Mittagessen in angemessenem Ambiente im „Schlössle“ in Finningen begann der dritte Teil, den Schulleiter Werner Eitle zum Anlass nahm, den Takt vorzugeben, indem er den Absolventinnen und Absolventen den Rat gab, ihren eigenen Rhythmus zu finden und diesen den gegebenen Bedingungen anzupassen. Sie können stolz auf sich und ihre erbrachten Leistungen sein und sollen versuchen, nie ihren Rhythmus zu verlieren. Nachdem Herr Eitle und die stellvertretende Schulleiterin, Tanja Barfüßer, die Zeugnisse überreicht hatten, zeichnete der Direktor die besten Studierenden - sie hatten einen Schnitt unter 1,5, (siehe Bild) - mit einem Buchgutschein und einem großen Lob aus. In kleinen Zwischenspielen unterhielten die Schulband unter der Leitung von Tobias Mecklinger und auch das Theaterensemble von Karin Klöpper-Kunkel mit Liedbeiträgen und Einlagen. Nach dem Film zum Schulleben, in dem die Studierenden der Klasse 2b einige Lehrkräfte parodierten, und dem Abschlusslied der Schulband, begaben sich alle Anwesenden nach draußen, um dort Luftballons steigen zu lassen. Diese Metapher für den Abschied rundete die Feier ab. Mögen die angehenden Erzieherinnen und Erzieher in der Zukunft ihre Spuren hinterlassen und andere mit ihrem Feuer anstecken.







Daniela Falk


Die Erzieherpraktikantinnen und -praktikanten des Sozialpraktischen Seminars begaben sich zum Ende des Schuljahres auf erlebnispädagogisches Terrain.  Zusammen mit den Referenten Hr. Rehm und Hr. Schneider durfte zunächst eine Klasse eine Walky-Talky Stadtrallye ausprobieren, bei der eine Gruppe vorausging und an Kreuzungen Fragen entwarf, die die Verfolgergruppe mittels Walky Talky beantworten musste, um die nächste Laufrichtung zu erhalten. Es waren sowohl Fragen zur Stadt („in welcher Straße befindet ihr euch?, „Wann lebte Johann-Michael-Sailer?“), als auch allgemeine Fragen („Wie viel kostet die teuerste Uhr im Schaufenster?“), sowie Aufgaben („Singt ein Geburtstagsständchen!“, „Besorgt 19 Luftballons!“)  dabei. Mit sichtlich guter Laune kamen die Praktikantinnen und Praktikanten wieder beim Ausgangspunt beim Haupthaus Regens Wagner an. Währenddessen hatte hier nämlich die andere SPS Klasse bei einem PowerPoint Vortrag durch Fr. Weber und bei der Besichtigung der Werkstätten die Möglichkeit mehr über die Einrichtung und den Arbeitgeber Regens-Wagner zu erfahren. Interessant war vor allem auch die Wäscherei, in der sich Wäscheberge türmten und darüber gestaunt werden konnte, dass  jedes Kleidungsstück wieder zu seinem rechtmäßigen Besitzer zurück findet. Um beiden Klassen die jeweilige Erfahrung (Stadtrallye und Regens-Wagner) zu ermöglichen wurde anschließend gewechselt. Nach einer kurzen Mittagspause luden Hr. Rehm und Hr. Schneider noch zu erlebnispädagogischen Aktionen und Kleinspielen im Albangarten ein. Hier konnten die Praktikantinnen und Praktikanten Erfahrungen in der Koordination und Kommunikation in Gruppen machen, wie beispielsweise beim Ufo-Spiel, bei dem eine Raumstation mittels eines „Ufos“ und Holzklötzen gebaut werden musste, was nur im Zusammenspiel der Gruppe und durch die Mithilfe jedes Einzelnen möglich war.



Barbara Kehl


Am Dienstag, den 14.07.2015, präsentierte die Filmgruppe des Übungsfaches „Medienarbeit“ der Schulgemeinschaft ihren Lehrfilm zur „Fröbelpädagogik“. Die 31-minütige DVD entstand in den vergangenen zwei Schuljahren in Zusammenarbeit mit Frau Heinrike Schauwecker-Zimmer von Fröbel Systems Hechendorf und soll einen ersten Einblick in den fröbelschen Handlungsansatz ermöglichen bzw. einen Impuls für Menschen, die Kinder auf ihrem Lebensweg in Familie und Kinder-Einrichtungen entwicklungsgerecht begleiten wollen, geben. Neben der Filmvorführung bekamen die anwesenden Studierenden und Lehrkräfte durch das gemeinsame Singen des Liedes „Das Taubenhaus“ auch aktiv einen Einblick in die Pädagogik von Friedrich Fröbel. Kaufinteressierte können die DVD direkt über Fröbel Systems Hechendorf (http://www.froebelsystems.de) erwerben.



Tobias Mecklinger


Am 9. und 10.7.2015 fand an der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen eine zweitägige Fortbildungsveranstaltung der BLM (Bayerische Landeszentrale für neue Medien) zum Thema „Medienarbeit mit Kindern“ statt. Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher freuten sich über ein vielseitiges Angebot an praxisnahen Workshops z.B. „Tricks und Zaubereien mit der Videokamera und dem Tablet/Smartphone“, „Radio mit Kindern“, „Interaktives Bilderbuch“ oder „Hörspiel mit Kindern“. Die Studierenden zeigten sich begeistert unter kompetenter Anleitung selbst aktive Medienarbeit zu erleben. Das Ziel der Fortbildungsveranstaltung, nämlich die angehenden Erzieherinnen und Erzieher zu ermutigen und zu befähigen Medienarbeit mit Kindern auch in den künftigen Einrichtungen innovativ und kreativ umzusetzen, wird durch diese Veranstaltung sicher erreicht. Auf diese Weise wird auch ein Baustein gesetzt Kinder und Jugendliche kompetent im Umgang mit neuen Medien zu machen. Neue Medien bieten schließlich neben allen Gefahren und Risiken auch viele Chancen und Möglichkeiten. Die Fortbildung „Medienkompetenz“ fand in Kooperation mit folgenden medienpädagogischen Institutionen statt: JFF- Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, dem Medienzentrum München und dem Medienzentrum Parabol aus Nürnberg, der Medienfachberatung Schwaben sowie der Stiftung Zuhören. Darüber hinaus wurde die Fortbildung von Hitradio RT1 und a.TV unterstützt.




Claudia Güller


Einen kurzweiligen „Ökonachmittag“ verbrachten die ErzieherpraktikantInnen aus dem SPS 2 zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Barfüßer und Frau Kügel-Merkel am Silbersee im Dillinger Auwald. Zum Auftakt sollte der gordische Knoten, zu dem sich die 40 SPSler „verwirrt“ hatten, aufgelöst werden. Verschiedene Übungen und Spiele zur sensiblen Umweltwahrnehmung schlossen sich an: So hatten die angehenden KinderpflegerInnen die Aufgabe, kleine Dinge – Blätter, Steinchen, Gräser, bestimmte Blüten - aus der nächsten Umgebung zu suchen. In einem abgezirkelten Raum durften einzelne Gruppen sich gegenseitig ein „Ding“ verändern. Nicht allen gelang es, die Veränderungen wahrzunehmen. Rindenabdrücke mit Ton und „Rubbingposter“ von Rinden oder Blättern waren weitere Möglichkeiten, die Umwelt zu erleben. Der „schlafende“ Drache war ein amüsantes „Horchspiel“ für die einzelnen Gruppen. Und auch das blind Führen zu einem Baum, der dann sehend wieder entdeckt werden sollte, war eine Herausforderung für so mach eine und einen der SPSlerinnen. Der Weg zurück ging über die Naturkneippanlage bei der Donau, dem Ort, an dem Sebastian Kneipp als Dillinger Theologiestudent zum ersten Mal mit Wassergüssen experimentierte.




Cornelia Kügel-Merkel



Vom 12.05. bis 21.05.2015 fand in den Räumlichkeiten der Fachakademie eine Ausstellung mit dem Thema "Ich habe den Krieg verhindern wollen - Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939" statt. Lesen Sie hierzu einen Beitrag der Augsburger Allgemeinen Zeitung.

Tobias Mecklinger



Im Rahmen eines Sport- und Gesundheitstages veranstaltete die Fachakademie für Sozialpädagogik in Kooperation mit der Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen die vierte Knaxiade für Erzieherinnen und Erzieher in der Kapuzinerturnhalle der Grundschule in Dillingen. Bei einem Fitnesstest konnten die rund 80 TeilnehmerInnen ihre Ausdauer, Kraft und Geschicklichkeit bei verschiedenen Disziplinen wie zum Beispiel Gleichgewichts- und Kooperationsübungen sowie Gewichtstraining unter Beweis stellen. Da auch die bewusste und gesunde Ernährung im Fokus der Knaxiade stand, stellte die Sparkasse Dillingen für die angehenden Pädagogen aus dem ersten und zweiten Studienjahr ein gesundes Frühstücksbuffet bereit. Mit einem interessanten Film, der den Weg eines T-Shirts nachzeichnet und dabei die Problematik der Billigkleider, die unter unfairen Bedingungen hierzulande als Schnäppchen auf den Markt geworfen werden, aufzeigte, wurde auch der Fairtrade-Aspekt an diesem Tag aufgegriffen. Als Gewinner konnten sich alle Teilnehmer der Knaxiade fühlen, denn es war ihnen neben der Steigerung ihrer körperlichen Fitness auch möglich praktische Erfahrung im Umgang mit Sport und Ernährung für ihren späteren Beruf zu sammeln. Für die erfolgreiche Teilnahme an der Veranstaltung erhielten alle Studierenden der Fachakademie eine Medaille und eine Urkunde. Des Weiteren überreichten die Mitarbeiterinnen der Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen, Magdalena Eller und Christina Schmid, an die zwei besten Teilnehmer jeder Klasse jeweils einen Büchergutschein sowie eine Ehrenurkunde.





Magdalena Eller



Am Freitag, den 20. März 2015, durften wir im Rahmen des Franziskustages (der alljährlich am 4. Oktober an unserer Fachakademie begannen wird, dieses Schuljahr aber auf März verschoben werden musste) an einem Vortrag von Pfarrer Dr. Leineweber und Rita Prigmore teilnehmen. Pfarrer Dr. Leineweber stellte uns die Gemeinschaft „Sant Egidio“ vor und brachte uns den Glauben an Jesus Christus näher. „St. Egidio“ wurde 1968 vom damals 18-jährigen Andrea Riccardi aus Rom gegründet. Seine Idee war es, anhand von Demonstrationen Glaube, Religion und politisches Engagement zu vereinen. Auch wurde dies durch viele Projekte unterstützt, wie die Schule des Friedens, Hilfe für Straßenkinder, Freundschaft mit alten Menschen, Einsatz gegen die Todesstrafe, das Eintreten für Menschenrechte und vieles mehr.   Anschließend erzählte Rita Prigmore aus ihrer Lebensgeschichte und von den tragischen Vorfällen in ihrer Familie, welche sich während des Holocausts abgespielt hatten. Sie kam als Zwillingskind eines Künstlerehepaars zur Welt, die der Sinti und Roma angehörten. Kurz nach der Geburt der Zwillingsschwestern wurden sie von ihren Eltern getrennt. Ein Schüler des berüchtigten SS-Arztes Dr. Mengele führte Expiremente an ihnen durch, bei denen er die Augenfarbe von braun zu blau verändern wollte. Rita Prigmore verlor bei den Versuchen ihre Schwester Rolanda und hat psychische und physische Schäden davon getragen, die bis heute anhalten. Frau Prigmore arbeitet und reist seit einigen Jahren mit „Sant Egidio“ zusammen, um solche Ereignisse in Zukunft zu verhindern. Hierbei ist es ihr eine besondere Herzensangelegenheit vor allem die Jugend aufzuklären und anzusprechen.

Anschließend fand eine Diskussion in allen Klassen zum Thema „Was können wir gegen Rassismus tun?“ statt. Die Ergebnisse dieser Diskussion waren u. a.:

- Interkulturelle Erziehung frühzeitig vermitteln
- Deutschnachhilfe für Asylbewerber anbieten
- Spenden an (Hilfs-) Organisationen
- Vorträge von Zeitzeugen
- Eintreten in (Hilfs-) Organisationen

Beendet wurde der Franziskustag mit einem Gottesdienst zum Thema „Diskriminierung“ in unserem Meditationsraum.

Judith Schuhmair, Magdalena Schmid, Katharina Makelky und Carolin Leder




Bereits zum zweiten Mal organisierte das Netzwerk Musik in Schwaben, der Chorverband Bayerisch Schwaben und die bayrische Musikakademie Marktoberdorf einen Kurs für angehende Erzieher und Erzieherinnen, mit dem Ziel, diese zum Singen und Musizieren anzuleiten.   Vorgestellt von Frau Englert im Musikunterricht, meldeten sich die Studierenden Selina Kumschier, Sandra Seiler, Anna Palko, Magdalena Hausotter, Anna Stuhlenmiller, Karin Mastrantonio-Götz und Pia Räpple zu diesem Kurs an. Jeweils für drei Tage im November 2014, Januar und März 2015 machten wir uns auf den Weg nach Marktoberdorf. Jeder Vormittag bestand aus Stimmbildung und Tanz, der von Frau Stephanie und Sigrid Bornschlegl geleitet wurde. An den Nachmittagen kamen verschiedene Dozenten zu Besuch, die uns viel für die Praxis mit Musik zeigten. Wir lernten viel über die Liedbegleitung, den Umgang mit Instrumenten, Atemübungen, Body-Percussion und einiges mehr. Es wurde uns vor allem vermittelt, dass wir keine Angst vor Musik haben sollen und das Musik für Kinder sehr wichtig ist und nicht an Bedeutung verlieren soll. In der letzten Einheit im März führten wir als krönenden Abschluss unserer Fortbildung einen Auftritt mit dem Lied "Help" von den Beatles auf, wozu die Schulleiter und Schulleiterinnen der jeweiligen Fachakademien eingeladen waren. Zuletzt haben wir unsere Zertifikate durch Herrn Haaf (Direktor des Schulwerks der Diözese Augsburg) und Herrn Zepnik (Künstlerischer Leiter der Musikakademie in Marktoberdorf) überreicht bekommen. Es war eine sehr tolle Zeit, in der wir viel für die Praxis in Musik für unser späteres Arbeitsleben mitnehmen konnten, was im Unterricht in der Schule nicht alles aufgegriffen werden kann. Wir haben neue Leute kennen gelernt und konnten positive Erfahrungen, auch für uns persönlich, sammeln.


Magdalena Hausotter


Dieses Thema war am 04.03.2015 Inhalt des Vortrages von Prof. Dr. (mult.) Wassilios Emmanuel  Fthenakis im Rahmen der Dillinger Gespräche zur Erziehung. Vor 10 Jahren, am 9.11.2004, war Prof. Fthenakis schon einmal in Dillingen und hat den damaligen neuen Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) unter dem Motto „Quo vadis Kindergarten“ vorgestellt. Der „BEP“ ist inzwischen im Alltag der Frühpädagogik angekommen und zu einem selbstverständlichen Instrument von Erziehrinnen und Erziehern geworden. Da die konkrete Umsetzung des Begriffs "Ko-Konstruktion" in der erzieherischen Arbeit teilweise noch unklar ist, nutzte der ehemalige Direktor des Staatsinstitutes für Frühpädagogik und Vater des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes die Gelegenheit, die theoretischen Hintergründe und die praktischen Erfordernisse den anwesenden jetzigen und künftigen Erzieherinnen und Erziehern, Lehrkräften und interessierten Gästen näher zu bringen. Am Ende beantwortete er noch Fragen rund um das Thema Ko-Konstruktion. Die Veranstaltung war gleichzeitig der Auftakt für die Kooperation zwischen der Stadt Dillingen, vertreten durch Frau Edith Nückel, und der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg. Die Präsentation von Prof. Fthenakis kann hier nachgelesen werden:

"Wie Ko-Konstruktion gelingen kann" von Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis





Werner Eitle


Die Blockwoche im Sozialpädagogischen Seminar II fand auch in diesem Jahr zum Thema „Interkulturelle Pädagogik – Was uns prägt, was uns trennt, was uns eint“ statt. Die ErzieherpraktikantInnen setzten sich mit diesem Inhalt in den verschiedenen Fächern theoretisch wie auch praktisch auseinander. So konnten sie unter anderem erfahren, welche Bedeutung und Ziele interreligiöse Erziehung in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat, aber auch, wie wichtig die Muttersprache für den Zweit- und Mehrspracherwerb ist. Sie lernten verschiedene mehrsprachige Bilderbücher kennen und analysierten diese. Ein besonderer Punkt dieser Woche war der Besuch in der alten Synagoge Binswangen gemeinsam mit den Studierenden des 1. Studienjahres. Dort informierte zunächst Herrn Kapfer vom Förderkreis Synagoge Binswangen e.V. über die Geschichte der Juden und der Synagoge in Binswangen. Mit Musik, Tänzen, einem Emporengespräch zum Thema Flucht sowie der Präsentation des Bilderbuches „Akim rennt“ näherten sich die Schüler und Studierenden dem Thema auf ganz besondere Weise. Der vorletzte Tag der Blockwoche führte die ErzieherpraktikantInnnen nach Augsburg. Dort besuchten sie die Syrisch-orthodoxe Kirche von Antiochien in Augsburg, die Alevitische Gemeinde Augsburg sowie die Synagoge und das Jüdische Kulturmuseum Augsburg. Ein herzlicher Dank an dieser Stelle an alle Personen, welche uns an diesem Tag begleitet haben, uns einen Einblick in ihre Religion gewährt haben und so offen mit uns im Gespräch waren. Zum Abschluss der Woche setzten sich die ErzieherpraktikantInnen intensiver mit dem Thema „Flucht“ auseinander. Besonders betroffen gemacht hat sie der Bericht einer syrischen Frau, welche aus ihrer Heimat flüchten musste und sich mit ihren zehn Kindern auf den gefährlichen Weg nach Deutschland machte. Am Ende gestaltete jede/r ErzieherpraktikantIn ihren/seinen „Engel der Kulturen“.






Tanja Barfüßer


Auch in diesem Jahr war unsere Fachakademie auf der Berufsinformationsmesse „Fit for Job“ in Höchstädt vertreten. Vor den neu gestalteten informativen und fröhlichen Rollups präsentierten Studierende der ersten Klassen am Samstag, den 28.02.2015, die Ausbildung zur Erzieherin/ zum Erzieher. Eine ganze Reihe interessierter Jungendlicher – vorwiegend aus den 9. Klassen – und deren Mütter und Väter hatten viele Fragen zum Berufsbild Erzieherin. Fazit der beteiligten Studierenden: Es hat Spaß gemacht, die Fachakademie zu präsentieren und die beruflichen Möglichkeiten des ErzieherInnenberufes zu vermitteln.




Cornelia Kügel-Merkel



Die Erzieherin und Diplom-Pädagogin Christine Lipp-Peetz besuchte von 1966 bis 1968 die Fachakademie für Sozialpädagogik in Dillingen. Im Rahmen des 100. Geburtstages der Fachakademie hat Frau Lipp-Peetz ihr Buch "Beobachten & Dokumentieren: Auf dem Weg zu individuellen Bildungs- und Erziehungsplänen" der Fachakademie geschenkt und dabei angeboten im Ruhestand einen Vortrag zu diesem Thema für die Berufspraktikantinnen/en abzuhalten. Am Freitag, den 13.02.2015, hat Christine Lipp-Peetz Wort gehalten und über das Thema "Be-Achtung der Stärken - Beobachtung, Lerngeschichten und Dialog mit Kindern" im Rahmen der Dillinger Gespräche zur Erziehung referiert. Neben Frau Lipp-Peetz konnte der Schulleiter Werner Eitle noch weitere ehemalige Absolventinnen des Jahrgangs 1966-1968 begrüßen, die bei dieser Gelegenheit ihre ehemalige Mitschülerin treffen konnten. Am Lebenslauf von Christine Lipp-Peetz wurde deutlich, dass man als Erzieherin noch vielfältige berufliche Wege gehen kann, da die Referentin nicht nur Leiterin eines Kindergartens war, sondern auch als Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin und als Redakteuerin einer Fachzeitschrift für Erzieherinnen gewirkt hat. Im Laufe ihres beruflichen Wirkens hat Frau Lipp-Peetz auch zahlreiche Bücher veröffentlicht.


Werner Eitle


Am Freitag, den 30.01.2015, ist unsere Fachakademie, als erste Fachakademie für Sozialpädagogik in Bayern, offiziell mit dem Titel "Fairtrade-School" ausgezeichnet worden. Lesen Sie hierzu einen Artikel der Augsburger Allgemeinen Zeitung.





Tobias Mecklinger



Am 13. Januar 2015 überreichte die Fachakademie für Sozialpädagogik in Dillingen eine Spende über 255 Euro an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS). Frau Eva Bollmann, ein Mitglied des Spenderclubs der DKMS, nahm diese Spende im Zuge eines Gesprächs mit den Schülersprecherinnen Vera Panitz sowie Carolin Leder und dem Schulleiter Werner Eitle entgegen. Das Spendengeld konnte durch einen in der Adventszeit wöchentlich stattfindenden Pausenverkauf von Studierenden für Studierende und Lehrkräfte, bei dem süße und herzhafte Leckereien wie Muffins, Pizza etc. gekauft werden konnten, mobilisiert werden. Durch die freiwilligen Bäcker und Helfer können nun fünf Typisierungen im Kampf gegen den Blutkrebs in die Wege geleitet werden.

Vera Panitz / Carolin Leder



Als erste Fachakademie für Sozialpädagogik in Bayern sind wir mit dem Titel "Fairtrade School" ausgezeichnet worden. Näheres dazu folgt, vorweg aber schon einmal ein kurzer Artikel unseres Trägers.

Tobias Mecklinger



Auch im Zeitalter wachsender Angebote der elektronischen Medien mit Computerspielen, Smartphones und E-Books ist das Interesse an Büchern und traditionellen Brettspielen ungebrochen - das bewies der Spieletag, den die Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg in Kooperation mit dem 2011 gegründeten Förderverein der Fachakademie veranstaltete. Dieser kreative Aktionstag fand bei mehr als 40 Kindern und 100 Erwachsenen, darunter sehr viele Familien, großen Anklang, wobei auch mehrere Eltern und Kinder multikultureller Prägung interessiert teilnahmen.   Mit großem Aufwand und liebevoller Gestaltung hatten die pädagogischen Lehrkräfte und Studierende vor allem aus den 1. Klassen die Unterrichtsräume, Bibliothek und Turnhalle zu medialen Erlebniswelten des Spielens, Lesens, Musizierens, Bastelns und sportlicher Aktivitäten umgewandelt. So konnte der bekannte Märchen- und Geschichtenerzähler Uli Pooch für zwei Darbietungen gewonnen werden, der es mit eindrucksvoller Gestik und Mimik verstand, das gesprochene Wort aus Kinderbüchern lebendig werden zu lassen und damit Groß und Klein im voll besetzten Vortragsraum in seinen Bann zu ziehen. Unter tatkräftiger Mithilfe des Fördervereins, der sich rein ehrenamtlich insbesondere die Ergänzung und Verbesserung der Schulausstattung (unter anderem Anschaffung einer neuen Kaffeemaschine und eines Kühlschranks), Kontaktpflege mit "Ehemaligen", Stärkung der Öffentlichkeitsarbeit, aber auch Unterstützung von Studierenden in materieller Notlage zur Aufgabe gemacht hat, wurden zwei namhafte Dillinger Firmen engagiert: Die Buchhandlung Brenner gestaltete unter fachkundiger Leitung von Mitarbeiter Ulrich Demmer eine umfangreiche und viel beachtete Bibliotheksausstellung mit neuen, bewährten Bilderbüchern (ergänzt von nach Genres aufgeteilten Titellisten als Orientierungshilfe für die Eltern). Bertil Angermann (Inhaber des Spielwarengeschäfts .Bertils Spielwiese") ließ es sich nicht nehmen, zahlreiche Brettspiele für die verschiedenen Spielrunden zur Verfügung zu stellen, vorzuführen und Eltern persönlich zu beraten. So wurden hier "Lustige Brettspiele" (Alter: 3-7 Jahre), "Spannende Brettspiele" (ab 8 Jahren) und Mitmachspiele: "Du bist heute Spielfigur" ausprobiert. Hocherfreut äußerten sich der 1. Vorsitzende des Fördervereins, Kurt Wörrle, und sein Vize, Peter Kranzer, (die während der gesamten Veranstaltung über die Arbeit des Vereins informierten und um neue Mitglieder warben) auch über die weiteren kreativen Programmpunkte .Feuerdrachen bauen" (aus buntem Krepp-Papier), "Singend und tanzend in den Herbst", wo bei Tänzen und Trommelklängen ebenso die Bewegung gefördert wurde wie mit dem ,,Abenteuerturnen" der kleinen Besucher. Geschicklichkeit und eigenes Gestalten kamen mittels Filzen, Blätterdruck, Duftseifen, Rasseln und Wurfspielen zum Ausdruck. In Zwischenpausen konnten sich die Gäste bei Kaffee und Kuchen sowie Erfrischungsgetränken stärken. Dementsprechend hochzufrieden bedankte sich Schulleiter Werner Eitle, der zu Beginn des Spieletags eine Informationsstunde für ausbildungsinteressierte Eltern und Schüler unter dem Motto "Orientieren - Entscheiden - Bewerben" abgehalten hatte, am Ende der Veranstaltung bei allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement die Durchführung erst ermöglicht hatten: Es habe sich gezeigt, dass das Konzept des Spieletags, die herkömmlichen Brettspiele und Bilderbücher neben elektronischen Angeboten wieder verstärkt in den Blickpunkt zu rücken, vor allem von den Dillinger Familien sehr gut angenommen worden sei. Ergänzend fügte Kurt Wörrle, Vorsitzender des Fördervereins, hinzu, man sei nachhaltig ermutigt, in absehbarer Zeit einen zweiten Spieletag mit vertieftem Programm durchzuführen.





Udo Soergel


Wie jedes Schuljahr wurden am Freitag, den 19.09.2014, die Studierenden der 1. Klassen von den Studierenden der 2. Klassen traditionell mit einer selbst gebastelten Schultüte und einem Willkommenslied zum Start ins neue Schuljahr feierlich begrüßt.






Tobias Mecklinger



Festlich und gleichzeitig mit besinnlichem Resümee präsentierte sich die Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg bei der diesjährigen Abschlussfeier – und mit besonderer Freude darüber, dass alle 45 Absolventinnen und Absolventen und acht „Andere Bewerber“ ihre Zeugnisse der erfolgreich bestandenen theoretischen Erzieherausbildung in Empfang nehmen konnten. Den Auftakt bildete traditionell der Festgottesdienst in St. Ulrich, den die Studierenden unter das Motto „Zeit“ gestellt hatten. In ansprechender und launiger Weise griff Kaplan Tobias Wolf den Begriff der Zeit als das „Geschenk, aus dem das Leben ist“, auf und nahm Bezug auf Beruf und Berufung der angehenden Sozialpädagogen, Kinder auf ihrem Weg zu begleiten: Er erinnerte an die Gabe der Kinder, Dinge mit anderen Augen zu sehen und ganz im Augenblick zu leben. So müssten Erzieher „immer hinschauen, was im Moment wichtig ist“ und das auch erkennen. Für die musikalisch würdige Umrahmung des Gottesdienstes zeichneten in bewährter und routinierter Weise Sängerinnen und Sänger der 1. und 2. Klassen nebst Schulband unter Leitung der Musikpädagogin Agata Englert verantwortlich.




Anschließend überreichte zunächst stellvertretend für die Diözese Augsburg der Schulbeauftragte des Dekanats Dillingen, Josef Fürholzer, das religionspädagogische Ausbildungszertifikat an zehn Berufspraktikanten, die sich dieser besonderen Examinierung zur religiösen Unterstützung von Kindern und der Elternberatung unterzogen hatten. Der Schulbeauftragte dankte den Absolventen mit dem Appell: „Seien Sie liebende Menschen, denen das Evangelium eine Herzenssache ist.“ und erinnerte mit Papst Franziskus an die Wertevermittlung: „Sie bauen an der Zukunft, die lebenswert ist.“ Josef Führholzer dankte abschließend Frau Falk und Sr. Vera Fischer für die Betreuung der Missio-Exaministen, die ihrerseits (Melissa Mair, Franziska Hickl) neben den Dankensworten auch an das Leiden der Kinder in den aktuellen Kriegsgebieten erinnerten. Das Eine-Welt-Zertifikat des Kindermissionswerks, überreicht von Schulleiter Werner Eitle an die Berufspraktikanten, rundete den Gottesdienst ab. In Anwesenheit der Fachakademie-Lehrkräfte, der Absolventen und deren Angehörigen sowie der Studierenden der 1. Klassen fand anschließend (nach einem von den 1. Klassen organisierten Sektempfang) im Festsaal von St. Ulrich der zweite Teil der Feier statt: In ihrer gemeinsamen Abschlussrede dankten die Klassensprecherinnen Christina Breitfelder (2a) und Ann-Cathrin Kanzinger (2b) den Lehrern für die Vermittlung des Fachwissens, den Eltern für die Grundlegung von Werten und setzten den Ausbildungsverlauf metaphorisch aus aktuellem Anlass mit Begriffen des Fußballsports um. Als Motto der Vorfreude auf das Anerkennungsjahr formulierten die Rednerinnen: „Erinnere dich an die Vergangenheit, träume von der Zukunft, lebe in der Gegenwart.“ Mit dem Song „Good Riddance (Time of Your Life)“ und kleinen Geschenken gratulierten die 1. Klassen dem in die weite Erzieherwelt aufbrechenden Jahrgang, der seinerseits als Aufmerksamkeit für alle Lehrer eine kleine Blumengabe bereithielt. Die Zeugnisausgabe an die 1. Klassen beendete den zweiten Teil der Veranstaltung.





Bei einem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant „Schlössle“ in Finningen fand danach der dritte Teil der Feier statt, den Schulleiter Werner Eitle zum Anlass nahm, die Zahl Drei in den Mittelpunkt seiner Abschlussrede zu stellen: Anhand mehrerer anschaulicher Beispiele wies er auf die Bedeutung der Drei in unserer Kultur hin (Dreisatz in der Mathematik, drei Personen als Gruppe, drei Zeugen vor Gericht zur Wahrheitsfindung und nicht zuletzt die Dreifaltigkeit). Das Sprichwort „Aller guten Dinge sind drei“ bezog Direktor Werner Eitle unmittelbar auf die Fachakademieausbildung: Nach dem Sozialpädagogischen Seminar sei nun erfolgreich die Theorie abgeschlossen, worauf in einem dritten Schritt das Berufspraktikum beginnen könne. Als Aufmunterung für diese Zeit gab der Schulleiter den Absolventen einen Rat von Immanuel Kant mit auf den Weg, wie die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen seien: mit Hoffnung, Schlaf und Lachen. Nach der Übergabe der Abschlusszeugnisse zeichnete Direktor Werner Eitle als beste Studierende Julia Baltruschat (2b) sowie Lisa Sailer, Julia Kirchner und Simone Bschorer (alle 2a) mit einem Buch-Gutschein aus. Den musikalischen Rahmen bildete ein Auftritt der Schulband (unter Leitung von Tobias Mecklinger) sowie das Schlusslied der 2a/2b: „Ein Hoch auf uns“. Mögen die kommenden Berufsauftritte der angehenden Sozialpädagogen ebenso welt-meisterlich und welt-meisternd sein!




Udo Soergel


Mit dem Schuljahr 2013/2014 startete die Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen ein Projekt „Rhythmus des Lebens“. Dieses wurde nun am 23.07.2014 in einem Episodentheater mit musikalischer Untermalung vor geladenen Gästen und Eltern im Stadtsaal Dillingen aufgeführt. Organisiert und geleitet wurde das Projekt von den Lehrkräften Karin Klöpper-Kunkel, Agata Englert und Tobias Mecklinger. Da die künftigen Erzieherinnen und Erzieher Wegbegleiter der Kinder sein werden, hatte das Stück einen realistischen Praxisbezug. Es wurde sich beispielsweise mit Problemen und Schwierigkeiten von pubertierenden Jugendlichen befasst. Umgesetzt wurde dies u.a. durch kurze Dialoge oder szenischen Umsetzungen des Songs „Junge“ von den Ärzten. Das Unterrichtsprojekt „Rhythmus des Lebens“ wurde durch die Bürgerstiftung Albertus Magnus, vertreten durch den Vorstand Rainer Hönl, unterstützt, der zur Beginn der Aufführung dem Schulleiter Werner Eitle einen Scheck von 1000 € überreichte. Auch wenn Rhythmus das Leben von Beginn an bestimmt und wir manchmal voller Hektik und Energie leben, reicht doch in manchen Momenten ein Walzer statt ein Samba. Denn gerade das macht das Leben so bunt und einzigartig und regt manchen möglicherweise zum Nachdenken an. Anhaltender Applaus am Ende der Aufführung zeigte, dass sich die Mühe für Lehrkräfte und Studierende gelohnt hatte.










Im Rahmen des Unterrichtsprojekts „Rhythmus des Lebens“ unternahm eine Gruppe von Studierenden eine kleine Wanderung in den Dillinger Auwald. Nach einer kurzen meditativen Einheit setzte sich jede/r Einzelne mit seinem bisherigen Leben auseinander. Gedanken hierzu waren z.B.: Wie entwickelte sich mein Lebensfaden? Was bringe ich in meinem „Rucksack“ mit? Welche Steine lagen auf meinem Weg? Was habe ich erlebt? Wer hat mich begleitet? Was und wer gibt mir Kraft?

Lassen Sie die Legebilder welche dabei entstanden, einfach auf sich wirken…





Tanja Barfüßer


Am Dienstag, den 22. Juli 2014, fand der letzte Schultag im Sozialpädagogischen Seminar II statt. Die Erzieherpraktikanten und –praktikantinnen setzten sich in Gruppen auf verschiedene Arten mit den letzten beiden „SPS-Jahren“ auseinander. So entstanden ein Kaspertheater, ein Sketch, ein Gedicht, ein Bild und ein Krimi zu dem  manchmal recht aufregenden Lebensabschnitt. Nach einer kleinen Stärkung wurden durch Herrn Eitle die Zeugnisse und Urkunden überreicht. Alle Prüflinge haben bestanden und dürfen sich nun „Staatlich geprüfte Kinderpfleger/innen“ nennen. Dazu möchten wir allen Erzieherpraktikanten und -praktikantinnen im SPS II gratulieren! Allen, die einen neuen Weg einschlagen, wünschen wir alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft. Wir freuen uns aber auch auf eine gute und sicher auch wieder spannende Zeit mit allen zukünftigen Studierenden an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Dillingen.




Tanja Barfüßer




Am Freitag, den 27.06.2014, fand im Rahmen der jährlich stattfindenden Dillinger Gespräche zu Erziehung eine Fortbildung zum Thema „Linkshändigkeit“ an der Fachakademie für Sozialpädagogik statt. Als Referentin hierfür konnte Frau Dr. Johanna Barbara Sattler gewonnen werden. Frau Dr. Sattler leitet die von ihr gegründete erste deutsche Beratungs- und Informationsstelle für Linkshänder und umgeschulte Linkshänder e.V. in München. Pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, BerufspraktikantInnen und Lehrkräfte der Fachakademie setzten sich in dem dreistündigen Vortrag intensiv mit der Thematik auseinander und wurden von der Referentin vielfach durch praktische Beispiele (mit diversem Anschauungsmaterial) und abwechslungsreichen Gruppenarbeiten aktiv mit eingebunden. Das Thema „Linkshändigkeit“ ist für Erzieherinnen und Erzieher in einer Kindertagesstätte immer wieder von Relevanz. „Linkshänder werden auch heute noch manchmal als unbedeutende Minderheit in der Gesellschaft angesehen. Tatsächlich machen sie aber einen weit größeren Anteil der Bevölkerung aus als offiziell angenommen wird. Die Umschulung von der linken auf die rechte Hand, hauptsächlich beim Schreiben, die über lange Zeit gang und gäbe war, hat diese statistische Verzerrung verursacht. Eine Umschulung der Schreibhand führt oft zu den verschiedensten Störungen, die dann häufig in Sekundärprozessen falsch verarbeitet werden und ist nach Dr. Ivo-Kurt Cizek der "maximale unblutige Angriff auf das Gehirn, der möglich ist" (SZ, 29.4.1986). Da heutzutage die Umschulung der Händigkeit meistens schon sehr früh (als Kleinkind und in der Kindergartenzeit) und oft sogar von dem Kind selbst als "Anpassungsmaßnahme" (während der Sozialisation) an die rechtshändige Umwelt durchgeführt wird und bei Schuleintritt das Kind phänomenal rechtshändig erscheint, werden mögliche Folgeerscheinungen nicht erkannt und es kommt häufig zu einer falschen Ursachenbestimmung (Kausalattribuierung) der Sekundärfolgen“ (Quelle: Homepage der Beratungsstelle/Stand 15.01.14).


Tobias Mecklinger


Im Rahmen der Seminarveranstaltungen im Berufspraktikum fand in diesem Jahr eine politisch/pädagogische Bildungsreise nach München statt. 19 Berufspraktikanten und die Lehrkräfte Eva-Maria Fink und Werner Eitle machten sich auf den Weg in die Landeshauptstadt. Neben der Bayerischen Staatskanzlei wurde der Landtag, die Sozialpädagogische Sammlung in München und das Berufsbildungswerk München mit Förderschwerpunkt "Hören und Sprache" besucht.




Werner Eitle


Im Rahmen eines Sport- und Gesundheitstages veranstaltete die Fachakademie für Sozialpädagogik in Kooperation mit der Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen die dritte Knaxiade für Erzieherinnen und Erzieher in der Kapuzinerturnhalle der Grundschule in Dillingen. Bei einem Fitnesstest, der von den Lehrkräften der Fachakademie betreut und ausgewertet wurde, konnten die rund 80 Teilnehmer ihre Ausdauer, Kraft und Geschicklichkeit bei verschiedenen Disziplinen wie zum Beispiel Pendellauf, Gleichgewichts- und Kooperationsübungen sowie Gewichtstraining unter Beweis stellen. Da auch die bewusste und gesunde Ernährung im Fokus der Knaxiade stand, stellte die Sparkasse Dillingen für die angehenden Pädagogen aus dem ersten und zweiten Studienjahr ein gesundes Frühstücksbuffet bereit. Mit zwei interessanten Filmen über den Anbau von Bananen und Baumwolle wurde zugleich die Auftaktveranstaltung zur Fair-Trade-Schule durchgeführt. Als Gewinner konnten sich alle Teilnehmer der Knaxiade fühlen, denn es war ihnen neben der Steigerung ihrer körperlichen Fitness auch möglich praktische Erfahrung im Umgang mit Sport und Ernährung für ihren späteren Beruf zu sammeln. Für die erfolgreiche Teilnahme an der Veranstaltung erhielten alle Studierenden der Fachakademie eine Medaille und eine Urkunde. Des Weiteren überreichten die Mitarbeiterinnen der Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen, Magdalena Eller und Corina Klauser, an die zwei besten Teilnehmer jeder Klasse jeweils einen Büchergutschein sowie eine Ehrenurkunde. (Text: Kreissparkasse Dillingen)








Am Donnerstag, den 27.03.2014, fand im Meditationsraum der Fachakademie ein feierlicher Fastengottesdienst mit Erzabt Wolfgang Öxler OSB statt. Der Wortgottesdienst, der sich mit dem Thema "Wachstum im Glauben" auseinander setzte, wurde von den Studierenden und ihren Lehrkräften Frau Schüssel bzw. Frau Hannebauer im Fach Theologie/Religionspädagogik/Ethik vorbereitet und mitgetragen. Im Anschluss an den Gottesdienst bot sich für die Studierenden die Möglichkeit Fragen an Erzabt Wolfgang Öxler OSB zu stellen, die er bereitwillig, sehr offen und lebendig beantwortete.






Tobias Mecklinger


Am Dienstag, den 25.03.2014, besuchten Studierende, Erzieherpraktikanten im SPS II und Lehrkräfte der Fachakademie die Bildungsmesse didacta in Stuttgart. Neben vielen Eindrücken rund um Kindertagesstätten konnten Studierende und Lehrkräfte an interessanten Vorträgen teilnehmen. Neben dem Auftaktvortrag "Was macht eine gute Kita aus?" von Prof. Dr. Wolfgang Tietze, konnte auch die Podiumsdiskussion vom Bündnis frühkindliche Bildung mit dem Thema "Frühe Bildung braucht einen gemeinsamen Nenner – Zeit für einen gemeinsamen Bildungsplan für deutsche Kitas?" und den Podiumsteilnehmern Prof. Dr. mult. Wassilios E. Fthenakis, Georg Hohl vom Evangelischen Landesverband - Tageseinrichtungen für Kinder in Württemberg, Marion von Wartenberg vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und Dr. Ilse Wehrmann von Wehrmann Education Consulting besucht werden (siehe Bild ganz unten).




Werner Eitle


Im 1. Studienjahr findet ein Teil der Praxis in der Kita St. Josef statt. Auf der Grundlage des "BEP" werden Einheiten zu Themenbereichen aus dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan mit Kindern duchgeführt. Das Bild entstand zum Thema "Soziale Kompetenzen". In dieser Einheit ging es vor allem um Wertschätzung und um Gemeinschaft.


Werner Eitle, Praxislehrkraft


Im Rahmen des Unterrichtsfaches "Recht und Organisation" besuchten die Berufspraktikanten zusammen mit Frau Fink (Recht) die Justizvollzugsanstalt Niederschönenfeld. Die JVA Niederschönenfeld besteht seit dem Jahr 1880. Das Kerngebäude war ursprünglich ein ehemaliges Zisterziensinnerinenkloster, das 1803 säkularisiert wurde. Die JVA Niederschönenfeld ist zuständig für den Erstvollzug von mehr als 18 Monaten bis einschließlich 4 Jahren. Die Anstalt verfügt über ca. 260 Haftplätze. Neben sinnvoller Arbeit für die Insassen stehen Schul- und Berufsausbildungsmaßnahmen im Mittelpunkt der dort gebotenen Fördermaßnahmen für die Häftlinge. Die Berufspraktikanten konnten sich dort über die Haftbedingungen, den Alltag der Häftlinge in einer solchen Anstalt und die verschiedenen Arbeitsplätze für die Häftlinge (z.B. Druckerei, Möbelbau, Friseur) informieren wie auch über das Tätigkeitsfeld der Sozialpädagogen, die in diesem Umfeld tätig sind.



Eva-Maria Fink



Der Förderverein der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen spendet den Studierenden der Fachakademie eine neue Kaffeemaschine sowie einen Wasserkocher für den Aufenthalts- und Pausenraum. Im Namen des Fördervereins überreicht Frau Tanja Barfüßer der SMV Vorsitzenden der Fachakademie für Sozialpädagogik, Frau Aylin Kara, beide Geräte. Die Studierenden können nun den Schultag mit einer Tasse Kaffee oder Tee beginnen oder diese in den Pausen genießen. Der Förderverein wünscht den Studierenden viel Freude mit den beiden Geräten und hofft, ihnen damit den vielleicht manchmal etwas stressigen Schulalltag zu erleichtern.

Tanja Barfüßer


Auch in diesem Jahr fand die Blockwoche des Sozialpädagogischen Seminares II zum Thema "Interkulturelle Erziehung" statt. In allen Fächern arbeiteten die ErzieherpraktikantInnen an Aspekten dieses großen und wichtigen Themas: Da ging es um Wahrnehmung von Anderssein, um die Bedeutung des Zweit- und Mehrsprachenerwerbs und darum, wie wichtig die Muttersprache ist. Lieder und Bilderbücher aus anderen Kulturen und Sprachen wurden gesungen und besprochen, ebenso wie die Möglichkeit, das auf der Woche gesammelte Wissen in die Praxis umzusetzen. An einem Projekttag bearbeiteten die angehenden KinderpflegerInnen verschiedene Themen, wie z.B. die großen Weltreligionen, Kinderspiele aus aller Welt, Begegnung mit Muslimen, Politik und Kultur anderer Länder. Die Ergebnisse wurden den Mitstudierenden auf anschauliche Art und Weise präsentiert. Großen Anklang fand auch ein interkulturelles Kochen und vor allem natürlich das anschließende gemeinsame Essen bei stilvoll gedecktem Tisch und anregender „Salonmusik“. Fazit: Eine durchweg gelungene Woche!






Cornelia Kügel-Merkel




Noch herrscht Ruhe vor dem Sturm und die sechs Studierenden aus den ersten Klassen gönnen sich ein Lächeln für die Kamera auf der „Fit for Job“ 2014 in Höchstädt. Dann aber geht es los! Über 40 intensive Gespräche zur ErzieherInnenausbildung mit interessierten Schülern und Schülerinnen, vorwiegend aus den 8. Klassen der Mittel- und Realschulen und deren Eltern wurden geführt. Es kann schon sein, dass in zwei Jahren die „Früchte“ der Beratungs- und Informationsarbeit von Tatjana Muff, Sabrina Spring, Jana Schweigert, Anna Stuhlenmiller, Sabrina Grundgeier und Anna Kölz (im Bild von links) an der Fachakademie zu sehen sind.

Cornelia Kügel-Merkel



Erstmalig bot das Netzwerk Musik in Schwaben eine Fortbildung für angehende Erzieherinnen und Erzieher an. Überschrieben mit dem Titel „Spielen mit der Stimme“ erwarben die Teilnehmer eine grundsätzliche Befähigung zur Entwicklung der natürlichen Singfähigkeit bei jedem Kind und erlernen Grundlagen zur spielerischen Vermittlung durch Bewegung, Tanz und weitere Elemente, die eine individuelle emotionale Ausdrucksgestaltung fördern.

In einem 9-tägigen Kurs, verteilt auf drei Blockveranstaltungen, erhielten angehende Erzieherinnen und Erzieher einen vertieften Einstieg in die Methode zum Singen mit Kindern in der Altersgruppe der Eineinhalb- bis Fünfjährigen. Zu dieser Methode zählten die Ausbildung der eigenen Stimme und die Entwicklung der Fähigkeit zum natürlichen Vorsingen von Liedern sowie die Anleitung zum spielerischen Umgang mit der Stimme und der Einbeziehung von Bewegung, Tanz und einfachen Klangerzeugern.

Zum Abschluss der Ausbildung erhielten die Teilnehmer/innen ein Zertifikat, welches die bei diesem Kurs erworbenen Kompetenzen in Ergänzung zu ihrer Ausbildung an der Fachakademie dokumentiert und belegt.

Auch fünf Studierenden unserer Fachakademie wurde in diesem Zusammenhang ein Zertifikat verliehen.

Sehen Sie hierzu auch einen Fernsehbeitrag von Allgäu-TV.

(Quelle: Bayerische Musikakademie Marktoberdorf)




Kühe sind lila, Eier wachsen auf Bäumen und was ist eigentlich eine Pastinake?

Das Wissen vieler Kinder und Jugendlicher über eine selbstbestimmte, gesunde Ernährung und damit einhergehend die biologische Vielfalt schwindet. Wie wir uns ernähren hat aber einen Einfluss auf unsere Landschaft und die Biodiversität auf deutschen Agrarflächen. Seit 2007 bietet die Sarah Wiener Stiftung Lehrern und Erziehern die Möglichkeit, sich im Bereich Ernährung weiterzubilden, um das Kochkurskonzept der Sarah Wiener Stiftung mit den Kindern im Unterricht oder in Kindertagesstätten umsetzen zu können. Die weitergebildeten GenussbotschafterInnen wirken als Multiplikatoren, um möglichst vielen Kindern diese Ernährungsbildung zuteil werden zu lassen.


Am 22.11.2013 kam Frau Stephanie Lehmann zu uns in die FAKS und bereitete mit den BerufspraktikantInnen und Studierenden aus der Klasse 1b und 2b gesunde Snacks in der Schulküche. Wir stellten selbst Salbeibonbons her und übten uns im Genießen, im Riechen und Schmecken, im achtsamen Essen. Gerade vor dem Hintergrund der steigenden Tendenz von Essstörungen gab uns Frau Lehmann wichtige Anleitungen, wie saisonales Kochen mit regionalen Produkten gemeinsam mit Kindern praktizierbar ist. Unter dem Motto: „Landschaft schmeckt“ wurde uns viel zum Nachdenken mit auf den Weg gegeben. Schließlich wurden noch in Holzkisten und Joghurtbechern „kleine Gärtchen“ angelegt wo Spinat, und Karotten angesät wurden, um den Kindern Gelegenheit zu geben das Wachsen von Lebens-Mitteln zu beobachten. Schließlich werden alle Teilnehmer ein Sarah Wiener Kochdiplom erhalten.

Dr. Sigrid Mack


Die Blockwoche im SPS I vom 21.10.-25.10.2013 stand ganz unter dem Motto des Kennenlernens. Beim gemeinsamen Beginn konnten die Erzieherpraktikantinnen sich in lustigen Kennenlernspielen näher kommen. Im Pädagogik/Psychologie-Unterricht ging es um Wahrnehmungsspiele: In verschiedenen Rollen, als Putzfrauen, neue Schüler, Architekten oder Diebe sollte das Schulhaus erkundet werden. Resümee: Es ist verblüffend, wie das gleiche Objekt so verschieden wahrgenommen werden kann, je nachdem aus welchem „Blickwinkel“ wir es betrachten. Mit großem Eifer gestalteten die Schülerinnen ihre persönliche Schatzkiste und tauschten sich anschließend über die wichtigen Stationen in ihrem Leben aus. Im Sportunterricht schließlich konnten die 40 jungen Frauen Dillingen „erlaufen“. Auch in allen anderen Fächern erlebten die Erzieherpraktikantinnen Schule auf eine recht angenehme und kurzweilige Art. So war das Fazit am Ende der Woche sehr positiv: „Wir hätten nicht gedacht, dass wir so schnell zu einer Gruppe zusammenwachsen“, war der oft gehörte Tenor der Gesamtauswertung. Die beteiligten Lehrkräfte hat’s gefreut!





Cornelia Kügel-Merkel


Vom 21.-25.10.2013 fand im Bildungszentrum Roggenburg die diesjährige Kommunikationswoche der Klassen 2a und 2b statt. Gemeinsam mit den Studierenden gestalteten die Lehrkräfte Frau Hock-Bronnhuber, Frau Klöpper-Kunkel und Herr Mecklinger die Woche.






Tobias Mecklinger


Zum Abschluss des Festjahres "100 Jahre Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg" war die Bevölkerung und vor allem an der Ausbildung interessierte Schülerinnen und Schüler zu einem Tag der offenen Tür am Samstag, den 19.10.2013, an die Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen herzlich eingeladen. Ab 11.00 Uhr fand eine Informationsveranstaltung zur Erzieherausbildung statt. Neben einem Einblick in die Ausbildung wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Zudem war ein Fernsehteam des Internet-Senders "dillingen.tv" anwesend und interviewte, neben Schulleiter Werner Eitle, einige Studierende. Hier geht es zum Beitrag.








Am 04.10.2013 fand für die Schulgemeinschaft der sog. Franziskustag statt. Seit einiger Zeit ist es an der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen üblich, dass wir am 04. Oktober, dem Franziskustag, den Heiligen Franz von Assisi würdigen.

Ohne Franziskus, der 1182 als Giovanni Bernardore geboren wurde (gestorben 03.10.1226), hätten wir vermutlich im Jahr 2013 auch keinen 100. Geburtstag an der Fachakademie feiern können. Eigentlich sollte Franziskus eines Tages das erfolgreiche Tuchgeschäft seines Vaters erben und, wie er, ein Tuchhändler werden. Franziskus hatte in seiner Jugend Glück, seine wohlhabende Familie ermöglichte ihm eine sorgenfreie und materiell gesicherte Jugendzeit. Eines Tages entschied sich Franziskus allerdings ein völlig anderes Leben führen zu wollen. Ganz im Gegensatz zum bisherigen Lebensstil lebte Franziskus von nun an in Armut, wollte Frieden stiften, in Liebe zum Nächsten wirken und in christlicher Frömmigkeit leben. Vor allem die Natur und die Beziehung zu den Tieren und Pflanzen waren ihm dabei ein wichtiges Anliegen. Dieses besondere Naturengagement von Franziskus führte dazu, dass er von Papst Johannes Paul II. zum Patron des Umweltschutzes ernannt wurde.

Am Franziskustag suchten wir daher Spuren dieser Liebe zur Umwelt von Franz von Assisi. Im Sinnesmuseum „Welt der Sinne Mitmachmuseum“ in Heidenheim ging der Museumsinitiator Herr Siegel und sein Team mit den Studierenden der Frage nach „Ist das Leben eine Illusion?“. In der gleichnamigen Ausstellung konnten sich die Studierenden und die begleitenden Lehrkräfte von unterschiedlichsten Wahrnehmungsphänomenen irritieren lassen.

Anschließend wanderten Studierende und Lehrkräfte auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände Ba.-Wü. und heutigem „Brenzpark“ in Heidenheim. Hier konnten sich alle einen Eindruck von der Schönheit der  Schöpfung verschaffen. Unter dem Motto „Erde, Wasser und Licht“ fotografierten Studierende und Lehrkräfte besonders schöne Pflanzen und Tiere. Die gemachten Fotos wurden dann im Eingangsbereich der Fachakademie präsentiert.    






Werner Eitle


Der Auftakt für das Fach "Recht und Organisation", das von Fr. Fink und Hr. Eitle im Berufspraktikum gegeben wird, fand am 26.09.2013 in den Werkstätten der Lebenshilfe Dillingen statt. Der Qualitätsbeauftragte, Hr. Reich, und die Sozialpädagogin im Sozaldienst, Fr. Schatte, führten die Gruppe durch die Werkstattbereiche der Lebenshilfe und erklärten rechtliche und organisatorische Hintergründe einer WfB.



Sozialpädagogin Frau Schatte






Artikel aus "Chorverband Bayerisch-Schwaben 3/2013"



Am Freitag, den 13.09.2013, wurden die Studierenden der 1. Klassen von den Studierenden der 2. Klassen traditionell mit einer selbst gebastelten Schultüte und einem Willkommenslied zum Start ins neue Schuljahr 2013/2014 feierlich begrüßt.







Zum Abschluss der „Dillinger Gespräche zur Erziehung“ findet aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg eine Podiumsdiskussion zur „Zukunft der Erzieherausbildung“ am Freitag, den 27.09.2013, in der Aula des St.-Bonaventura-Gymnasiums Dillingen statt. Die Moderation der Veranstaltung hat Prof. Dr. Manfred Schlund von der Dualen Hochschule Baden Württemberg in Heidenheim. Beginn 14.00 Uhr.



Herzenswünsche steigen bei Abschlussfeier der Fachakademie mit Herzballons gen Himmel

In feierlichem, aber auch beschwingtem Rahmen konnten alle 42 Absolventen und Absolventinnen der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg die lang ersehnten Abschlusszeugnisse ihrer Erzieherausbildung entgegennehmen. Mit dem traditionellen Gottesdienst in St.Ulrich begann die festliche Verabschiedung der angehenden Sozialpädagogen, worin Stadtpfarrer Schneck Jesus als den Weg, die Wahrheit und das Leben richtungweisend in den Mittelpunkt stellte: Die jungen Menschen sollten mit Dankbarkeit auch stets an die Weg-Bereiter, Eltern und Lehrer, denken und jederzeit das Himmelsziel („Für dich, Jesus“) im Blick behalten. Musikalisch würdig umrahmt wurde der Abschlussgottesdienst vom Schulchor unter Leitung der Musikpädagogin Agata Englert. Die Kollekte von 409,73 Euro, die während des Abschlussgottesdienstes gespenden wurden ging an hochwassergeschädigte Schulen.




Anschließend erhielten zunächst die examinierten Berufspraktikanten der Fachakademie, die sich einer zusätzlichen, freiwilligen religionspädagogischen Ausbildung und Prüfung unterzogen hatten, aus den Händen von Bernhard Rössner, dem Leiter der Schulabteilung des Bistums Augsburg, das religionspädagogische Ausbildungszertifikat („Kleine Missio“) sowie das Eine-Welt-Zertifikat des Kindermissionswerks, um im Sinne dieser „Aussendung“ künftig Kinder religiös unterweisen und Eltern beraten zu können. Bernhard Rössner betonte dabei den Aufruf von Papst Franziskus, ohne Furcht zu gehen, um zu dienen: Man müsse darauf vertrauen, von jedem Ort aus das Ziel zu erreichen.


Die darauf folgende Feier im Festsaal von St.Ulrich wurde von der Schulband der Fachakademie für Sozialpädagogik mit ihrer Frontfrau Laura Herrmann sinnigerweise mit dem Beatles-Song „Let It Be“ eröffnet. Danach zitierten die Klassensprecherinnen Franziska Hickl (2a) und Melanie Datismann (2b) in ihrer gemeinsamen Abschlussrede die ehemalige Schulleiterin Schwester M.Vera Fischer (der Weg als das Ziel) und nahmen Bezug auf den Sänger Tom Astor („Flieg, junger Adler, hinaus in die Freiheit“): Mit den Erfahrungen im Berufspraktikum sollten die Absolventen auf Herz und Gefühl hören und danach die Entscheidung für ein weiteres Studium oder den praktischen Erzieherberuf treffen. Mit Blumen und kleinen Präsenten dankten die Klassensprecherinnen anschließend dem Lehrerkollegium sowie den Sekretärinnen und vergaßen auch nicht die Vertreter der beiden 1. Klassen, die für die Organisation der Feier und den Sektempfang verantwortlich zeichneten. Die Studierenden der 1. Klassen revanchierten sich dafür mit dem Chorlied „An Tagen wie diesen“ und kleinen Geschenken für alle Zweitklässler.




Nach dem anschließenden gemeinsamen Mittagessen mit Lehrern, Studierenden, Eltern Schulleiter Werner Eitle stellte in seiner anschließenden Ansprache vor der Zeugnisübergabe den philosophischen Ratschlag eines alten weisen Mannes auf die Frage nach dem „Glücksrezept“ in den Mittelpunkt: „Das Glück liegt an den Bohnen.“ Man solle jeden Morgen eine Handvoll Bohnen in der linken Jackentasche mitnehmen und für jede täglich erlebte kleine Freude eine Bohne davon in die die rechte Tasche stecken; so werde sich am Abend oft erweisen, dass man zu wenig Bohnen mitgenommen hat. Dementsprechend erhielten alle Absolventen mit ihrem Abschlusszeugnis auch ein Päckchen Bohnen.


Als beste Studierende zeichnete Direktor Werner Eitle mit einem Buch-Gutschein Julia Kratzer und Karla Stadler (beide 2b, Erreichen der allgemeinen Hochschulreife) sowie Franziska Hickl (2a, bereits Abiturientin) aus und schloss mit den Worten von Albert Einstein: „Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden ausgezeichnet, sondern durch eigene Leistung.“

Nach dem Chorstück „Oh Happy Day“ (Chor der 2. Klassen und Schulband) rundete eine besondere Aktion das Motto des Tages ab: Im Hof von St. Ulrich ließen die Absolventen der Fachakademie rote Herzluftballons, an die kleine „Fußnoten“ gebunden waren (Zettel in Fußform mit Herzenswünschen der Eltern für den weiteren Weg), effektvoll in den Dillinger Himmel steigen.





Vom 22.07.-24.07.2013 fanden an der Fachakademie Lesetage statt. Aus folgenden Workshops konnten die Studierenden der 1. und 2. Klassen wählen:

„Lesewanderung“ mit Frau Barfüßer und Frau Wittenberg
„Märchen verfremdet“ mit Frau Kügel-Merkel
„Der Räuber Hotzenplotz“ mit Herrn Eitle
„Nacht des Nächtens“ mit Herrn Poschmann
„iPad,Kindle & Co. - Lesen mit neuen Medien“ mit Herrn Mecklinger
„Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt“ mit Frau Fink
„Improvisation Gedichte“ mit Frau Klöpper-Kunkel
„Ein polnisches Märchen“ mit Frau Englert
„Besuch der Stadtbücherei“ mit Frau Dr. Gehring
„Rico, Oskar und die Tieferschatten“ mit Frau Klöpper-Kunkel
„Agnes“ mit Frau Hock-Bronnhuber
„Umfrage zum Thema Lesen“ mit Frau Güller
„Das Parfum mit allen Sinnen erleben“ mit Frau Kehl
„Bewegungsgeschichten“ mit Frau Schweizer
„Haikus entwerfen“ mit Frau Hock-Bronnhuber
„Brettspiel Welt der Bücher“ mit Frau Hock-Bronnhuber
„Märchen in verschiedenen Medien“ mit Herrn Soergel
„Puppentheater“ mit Herr Fischereder
„Der kleine Prinz“ mit Frau Kügel-Merkel
„Ein Märchenknäul entwickelt sich“ mit Frau Barfüßer
„Die Werwölfe von Düsterwald“ mit Frau Barfüßer
„Lesezeichen filzen“ mit Frau Klöpper-Kunkel
„Kinderbücher international“ mit Frau Klöpper-Kunkel und Frau Hock-Bronnhuber
„Chrysanthemen sind wie Löwen“ mit Herrn Graf
„Text zu Picasso“ mit Frau Keller
„Psychotherapeutische Märcheninterpretationen“ mit Frau Dr. Mack
„Englischsprachige Kindergeschichten“ mit Frau Schüssel
Frau Dr. Mack






Ihren letzten Schultag verbrachten die 43 Erzieherpraktikantinnen und 3 Erzieherpraktikanten  des Sozialpädagogischen Seminars 2 zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Barfüßer und Frau Kügel-Merkel an der Donau.

Dort, in der Nähe der Staustufe, hatten zwei MitarbeiterInnen des Mooseums in Bächingen bereits ihre Materialien für zwei ökologische Angebote vorbereitet. Da ging es einmal um einen Parcour zur gesunden Ernährung. Hier hörten und erlebten die Erzeiherpraktikanten/innen viele interessante Dinge über unsere Nahrung, wie z. B. deren Herkunft, regionale und saisonale Produkte oder wie lange man rennen muss, um z. B. ein halbe Glas Cola, eine Haselnuss oder ein Stück Schokolade zu verbrennen. Die andere Gruppe erfuhr viel Wissenswertes über die Donau früher und heute. Und dann konnten die SPSlerinnen Wassertiere erkunden und bestimmen – an die 20 unterschiedlichsten Arten wurden gefunden.

Gegen Mittag wurde es dann feierlich: Die ErzieherpraktikantInnen erhielten ihr Zeugnis und die Urkunde als staatlich anerkannte Kinderpflegerin, bzw. Kinderpfleger.

In einer kurzen Ansprache zeigte Schulleiter Herr Eitle den Weg auf, den die Absolventen bisher gegangen waren und wünschte den Scheidenden alles Gute für ihren weiteren Weg ins berufliche Leben.






Tanja Barfüßer / Cornelia Kügel-Merkel


Am 09.07.13 unternahmen die zweiten Klassen, gemeinsam mit ihren Klassenlehrern, Werner Eilte und Tanja Barfüßer, eine Exkursion nach Ulm. Zunächst wurden wir im Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen, kurz ZNL, von Frau Koslowski über das Projekt „Bildungshaus 0 – 10“ informiert. Das „Bildungshaus 3 – 10“ ist ein Modellprojekt des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Es ist auf eine Laufzeit von sieben Jahren angelegt. Innerhalb des Modellprojektes bilden an 33 Modellstandorten jeweils eine Schule und ein oder mehrere Kindergärten seit dem Kindergarten-/Schuljahr 2007/2008 bzw. 2008/2009 einen Kooperationsverbund. In diesen Bildungshäusern werden gemeinsame, institutions- und jahrgangsübergreifende Spiel- und Lernangebote erarbeitet und umgesetzt. Ziel der Verzahnung der pädagogischen Arbeit von Kindergarten und Grundschule ist es, Kindern eine bruchlose Bildungsbiographie zu ermöglichen, indem unter Berücksichtigung individueller Lernrhythmen ein möglichst fließender Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule geschaffen wird. Zudem sollen die pädagogischen Fachkräfte aus Kindergarten und Schule durch die gemeinsame Planung, Durchführung und Reflexion des Bildungstages in ihren Aufgaben profitieren und sich gegenseitig bereichern.


Am Nachmittag informierte uns der Vorstand der Verbraucherberatungsstelle „Spiel gut e. V.“ über die Tätigkeit und die Aufgaben des Vereins. Der Verein „Spiel gut Arbeitsausschuß Kinderspiel + Spielzeug e. V.“ mit Sitz in Ulm testet und bewertet Spielzeug. Darüber hinaus informiert er über die Bedeutung des Spielens für die körperliche, geistige und soziale Entwicklung von Kindern. An praktischen Beispielen konnten wir selbst die Kriterien für gutes Spielzeug überprüfen.

Tanja Barfüßer


Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen fand am Mittwoch, den 15.05.2013, eine Veranstaltung des Fördervereins der Fachakademie statt. Neben kostenlosen Aufführungen für Kinder, die mit Unterstützung der Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen ermöglicht wurden, gab es um 19.00 Uhr vom Puppenspieler Stefan Kügel, der bekannt ist durch die erste fränkisch-bayerische Situationskömöde im Bayerischen Rundfunk "Die Speckners", die Vorführung von Goethes "Faust" in der Aula der Grundschule Dillingen an der Donau. Einen Bericht der Donau-Zeitung über die Veranstaltung lesen Sie hier.









Ausführliche Berichte der Donau-Zeitung zum 100-jährigen Jubiläum der Fachakademie finden Sie unter folgenden Links:

"Wir brauchen Erzieher mit Herz"

"Eindrucksvoller Überblick über künstlerisches Schaffen"

"Wieder wie ein Kind werden"


Einen Artikel der Katholischen SonntagsZeitung finden Sie auf Seite 20 hier:

„Anlaufstelle Nr. 1"



Im 100. Gründungsjahr der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen fuhren 15 Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten mit den begleitenden Lehrkräften Erika Schweizer und Werner Eitle vom 29.04. bis 03.05.2013 nach Assisi. Mit dieser Fahrt  wurden die grundlegenden Wurzeln der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg aufgesucht. Ohne Franziskus, der 1182 als Giovanni Bernardore geboren wurde, gäbe es auch keinen 100. Geburtstag an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Dillingen zu feiern. 1913 wurde unsere Ausbildungsstätte von den Dillinger Franziskanerinnen gegründet. Neben der Basilica die Santa Chiara (Heilige Klara) in Assisi, das Kreuz aus San Damiano hängt heute dort, wurde die Grabeskirche vom Heiligen Franziskus, die Basilica die S. Francesco in Assisi besichtigt. Mit Bruder Thomas Freidel OFM Conv. lernte die Gruppe einen kundigen Franziskaner kennen, der neben kunstgeschichtlichen Aspekten auch aktuelle Fragestellungen zum Auftrag und dem Anliegen von Franzikanern in der heutigen Welt beantworten konnte. Am nächstenTag wurde die Einsiedelie della Carceri bei Assisi, die sich im dichten Eichenwald am Berg Subasio befindet, besucht. Sr. Angela, eine franziskanische Schwester, lebt dort mit anderen Schwestern und Brüdern zusammen. In einer kleinen Kapelle in den Räumlichkeiten der Einsiedelei berichtete Sr. Angela der Gruppe von Franziskus, der sich hier erstmals 1205 zum Gebet zurückzog. Später kamen auch seine ersten Gefährten immer wieder zur Einkehr hierher zurück. San Damiano und das dortige Kloster San Damiano war eine weitere Station der Gruppe. Zu Lebzeiten des Hl. Franziskus war San Damiano eine aufgelassene Kapelle. Im Jahre 1205 vernahm Franziskus der Überlieferung nach vor dem Kreuz in der verfallenden Kirche die Worte: „Franziskus, geh hin und stelle mein Haus wieder her, das, wie du siehst, schon ganz verfallen ist“. Mit der Basilika Santa Maria degli Angeli wurde auch die Kirche besichtigt in der der Heilige Franziskus am 3. Oktober 1226 in der im inneren der Kirche befindlichen Portiunkulakapelle starb. Neben den spirituellen Elementen konnte die Gruppe auch einen guten Einblick in die Landschaft und Lebensweise Umbriens gewinnen. Umbrien gilt als das Herz Italiens.



Werner Eitle


Bei der diesjährigen Osteraktion haben Studierende der Fachakademie für den Kinderschutzbund Dillingen a. d. Donau e.V. gesammelt.


Frau Seiler (Geschäftsleitung des Kinderschutzbundes Dillingen a. d. Donau e.V.) und Franziska Hickl (1. Schülersprecherin) bei der Spendenübergabe

Franziska Hickl


Auch in diesem Jahr war die Fachakademie auf der Berufsinformationsmesse „Fit for Job“ des Landkreises Dillingen, die am Samstag, den 23.02.2013 statt fand, vertreten. Katharina Oefele, Kimberly Stewart und Stefanie Ott, Studierende der 1. Klasse der Theorieausbildung, hatten zusammen mit der sie begleitenden Lehrerin Cornelia Kügel-Merkel teilweise alle Hände und ihr gesamtes Stimmvolumen in Aktion, um den vielen interessierten Jugendlichen und deren Eltern den Ausbildungsgang zum ErzieherInnenberuf zu erklären. Ob die vier erfolgreich beraten haben – die nächsten  Jahre und kommenden Bewerbungsgespräche werden es zeigen!




Cornelia Kügel-Merkel



Auch in diesem Jahr stand die Blockwoche im SPS 2 unter dem Thema "Interkulturelle Erziehung". Alle beteiligten Lehrkräfte arbeiteten aus dem Blickwinkel ihres Faches dem Thema zu, sodass eine bunte und interessante Woche daraus wurde. Höhepunkte für viele ErzieherpraktikantInnen waren das Angebot von Herrn Batzer (diözesane Fachstelle für Pastoral in Kindertageseinrichtungen), der mit Kettmaterialen das Thema ganz sinnenfällig vermittelte, sowie der Besuch der Moschee in Lauingen. Fazit für eine ganze Reihe ErzieherpraktikantInnen: „Wir haben gelernt, achtsamer miteinander und mit den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen umzugehen“.



Cornelia Kügel-Merkel


Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen findet am Mittwoch, den 15.05.2013, eine Veranstaltung des Fördervereins der Fachakademie statt. Neben kostenlosen Aufführungen für Kinder, die mit Unterstützung der Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen ermöglicht wurden, gibt es am 15.05.2013 um 19.00 Uhr vom Puppenspieler Stefan Kügel, der bekannt ist durch die erste fränkisch-bayerische Situationskömöde im Bayerischen Rundfunk, die Vorführung von Goethes "Faust" in der Aula der Grundschule in der Rosenstraße 3 in Dillingen an der Donau. Eintritt 10,00 Euro (Studenten 8,00 Euro). Karten können bei der Fachakademie vorbestellt werden.

Zur Info:

Am 15.02.2013 startete im Bayerischen Fernsehen die Familien-Serie "Die Speckners". Die Hauptrolle spielt der Schauspieler/Puppenspieler Stefan Kügel. In der Serie ist er ein fränkischer Autoschrauber, den es der Liebe wegen nach Oberbayern verschlagen hat. Für Stefan Kügel ist diese Rolle eher eine Ausnahme. Normalerweise steht er Abend für Abend in seinem "Theater Kuckucksheim" auf der Bühne.

Link zum "Theater Kuckucksheim"

Interview mit Stefan Kügel zur Familien-Serie "Die Speckners" im Bayerischen Fernsehen

Link zur Sendung "Eins zu Eins. Der Talk" mit Stefan Kügel auf Bayern 2

Werner Eitle


Pater Wolfgang Öxler, ehemaliger Studierender unserer Fachakademie, wurde am 17. Dezember 2012 zum 7. Erzabt von St. Ottilien gewählt. Die Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg gratuliert dem neuen Erzabt und wünscht ihm Gottes Segen bei seiner neuen Aufgabe.

Werner Eitle






Karin Klöpper-Kunkel



Zur Fachtagung mit dem Thema: "Theorie und Praxis - nur gemeinsam sind sie stark!" lud die Arbeitsgemeinschaft bayerischer Fachakademien für Sozialpädagogik am 19. November 2011 in die Aula der Städt. Fachakademie für Sozialpädagogik nach München ein. Der Vorsitzende Gerhard Merget konnte Abordnungen von Studierenden und Lehrkräften von fast allen bayerischen Fachakademien für Sozialpädagogik und zahlreiche Gäste aus Politik und Verbänden begrüßen. Im Vorfeld des Fachtages wurde eine Befragung unter angehenden Erzieherinnen und Erziehern gestartet, die die Verknüpfung zwischen Praxis und Theorie erfragen sollte. Im Ergebnis halten jeweils über 80 Prozent der befragten Praktikantinnen und Praktikanten in den unterschiedlichen Ausbildungsabschnitten die Verzahnung dieser Bereiche als unverzichtbar. Aus diesem Grunde ist die Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Fachakademien für Sozialpädagogik auch gegen eine mögliche Verkürzung der bayerischen Erzieherausbildung. "Herr Prof. Dr. Fthenakis ging in seinem Referat auf das von ihm favorisierte Kompetenzmodell der Professionalisierung von Fachkräften ein und beschrieb den Ansatz der Ko-Konstruktion als didaktisches Konzept für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erzieher. Auch er hält eine evtl. Verkürzung der Ausbildung als das völlig falsches Signal. Vielmehr sei es an der Zeit entsprechend der Bildungspläne die forschende und fragende Pädagogik auszubilden und dies wäre in drei Jahren ohnehin mehr als knapp bemessen." (Quelle: http://faks-bayern.de/ vom 06.12.12)

Werner Eitle


Am Samstag, den 10.11.2012, fand in den Räumlichkeiten der Fachakademie von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr der Kindertag mit dem Motto "Was Opa und Oma früher spielten" statt. Einen Bericht der Donau-Zeitung finden Sie hier.





Tobias Mecklinger


Viele Eltern informierten sich mit ihren Kindern am Samstag, den 10.11.2012, über den Beruf der Erzieherin und des Erziehers an der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg. Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Werner Eitle wurden die Interessentinnen und Interessenten von der Stellvertretenden Schulleitung Frau Tanja Barfüßer und den Studierenden der zweiten Klassen Melanie Datismann, Adina Lang und Sandra Tucker über den Ablauf der Erzieherausbildung informiert. Am Ende konnten im persönlichen Gespräch weitere Fragen beantwortet werden.



Werner Eitle



An den Nachmittagen vom 16.-18.10.2012 fanden in den Räumlichkeiten der Fachakademie die diesjährigen Praxisanleitertreffen für die Erzieherpraktikanten im SPS bzw. Berufspraktikanten statt. Neben reichlich Informationen über Organisation und Ablauf des jeweiligen Praktikumsjahres durch die Praxisbetreuer, bot sich für die Anleiterinnen und Anleiter bei Kaffee und Kuchen auch das persönliche Gespräch.



Tobias Mecklinger


Im Tagungshaus St. Albert in Reimlingen fand vom 08.-12.10.2012 die diesjährige Kommunikationswoche der 2. Klassen statt. Gemeinsam mit den Studierenden gestalteten die Lehrkräfte Frau Barfüßer, Frau Wittenberg und Herr Eitle diese Woche.





Werner Eitle


Seit einiger Zeit ist es an der Fachakademie für Sozialpädagogik üblich, dass am 4. Oktober jeden Jahres unserem Leitbild, dem Heiligen Franz von Assisi, in unterschiedlicher Art und Weise gedacht wird. Franziskus verstarb vor 786 Jahren am Abend des 3. Oktobers 1226. Nach einer Tageseinstimmung aus dem Buch Bruder Feuer von Luise Rinser, konnten sich die Studierenden klassenübegreifend mit Impulsen des Heiligen auseinandersetzen. Neben einem Film über Franziskus und einem Gesprächskreis "Franziskus und der Islam", wurden Studierende von Sr. Bernhild in das Kloster der Dillinger Franziskanerinnen eingeladen und konnten mit ihr über Franziskus und die Dillinger Franziskanerinnen ins Gespräch kommen. Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit dem Thema "Franziskus in Tanz und Kunst". Andere Studierende versuchten auf einem Weg durch den Dillinger Auwald den Impulsen des Sonnengesangs nachzuspüren. Am Ende der Spurensuche konnte eine, durch eine Gruppe zubereitete, einfache Mahlzeit für alle Studierenden und Lehrkräfte in der Schulküche eingenommen werden. Der Abschluss des Tages war ein gemeinsamer Tanz und das Singen des Sonnengesangs im Meditationsraum. Für viele Studierende war es die erste Begegnung mit dem Heiligen.



Werner Eitle


Erstmals mit dem Sozialpädagogischen Seminar I wurde der Anfangsgottesdienst der 1. und 2. Klassen in der Klosterkirche mit unserem neuen Stadtpfarrer, Herrn Wolfgang Schneck, gefeiert. Im Hinblick auf den anstehenden 100. Geburtstag der Fachakademie war der Heilige Franz von Assisi Thema im Gottesdienst. Die Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen, deren Leitbild der Heilige Franz von Assisi ist, wurde von den Dillinger Franziskanerinnen 1913 gegründet.


Anspiel zum Gottesdienst

Wir sind die Neuen. Wir im SPS. Neulich! Ich sitze auf unserem Balkon und sinniere so vor mich hin: Ihr wisst schon, neuer Lebensabschnitt und so! Ein Hin und Her: die Autos, die Menschen - eine Hektik, wie immer. Wohin treibt es sie eigentlich? Wohin zieht es mich? Keine Frage, natürlich zur FAKS - mit flotten Schritten. Wer hätte das gedacht? Da, das sind noch meine Baby-Schuhe, damals ein Schutz für meine kleinen Füße. Und hier: meine ersten wirklichen Schuhe: Mehr oder weniger schnell robbte ich meinen Eltern hinterher und dann konnte ich bald schon richtig laufen.   Noch immer waren meine Eltern die erste Anlaufstelle, aber längst nicht mehr die einzige: Vieles gab es zu erkunden. Ja, und dann ging´s relativ schnell: Ein Paar Schuhe folgte dem anderen: Kindergarten, Schule, und und und. Und nun? Nun bin ich hier. Aber welchen Spuren folge ich eigentlich? Wer hat meinen Weg vorgespurt? Welche Spuren leiten mich? Wege zur FAKS - vom Geist des Heiligen Franziskus geprägt! Aber sind die Spuren des Franziskus nicht etwas zu weit, zu groß, zu anspruchsvoll für mich? Andererseits: Es war gar nicht schwer, hierher zu kommen.   Die Spuren sind deutlich! Und mit kleinen Schritten komm ich schließlich doch auch in die gleiche Richtung! So gesehen: Spuren, denen ich folgen und denen ich mich anvertrauen kann! Ja, wir alle! Na dann - mit Francesco - „Einen guten Weg, liebe Leute! Buon cammino, buona gente!"


Im Fach "Recht und Organisation" besuchten die Berufspraktikanten am 27.09.2012 die Werkstatt der Lebenshilfe in Dillingen, um sowohl etwas über rechtliche Hintergründe, aber auch über die Organisation einer solchen Einrichtung zu erfahren. Die Lehrkräfte Frau Fink und Herr Eitle hatten hierzu jeweils einen Fragbogen entwickelt, der von den Berufspraktikanten während der theoretischen Ausfühungen und dem Rundgang durch die Werkstätten bearbeitet werden sollte.
Neben dem Qualitätsbeauftragten Herrn Reich, standen der technische Leiter Herr Schneider und der Leiter des Sozialdienstes Herr Kratzer mit der Sozialpädagogin Frau Schatte für diese Fragen aus dem Bereich Recht und Organisation zur Verfügung. Für die freundliche Aufnahme und die vielfältigen Informationen bedankte sich Herr Eitle am Ende der Exkursion im Namen der Fachakademie bei den beteiligten Mitarbeitern.  



Werner Eitle


Der Tradition entsprechend wurden am vergangenen Freitag die Studierenden der künftigen 1. Klassen von den Studierenden der 2. Klassen mit einer selbst gebastelten Schultüte und einem Willkommenslied zum Start ins neue Schuljahr 2012/2013 feierlich begrüßt.


Die Studierenden der 2. Klassen beim Singen des Begrüßungsliedes


Die Studierenden der 1. Klassen mit ihren Schultüten




Agata Englert, Musik / Wahlfach "Chor" / Übungen


Barbara Kehl, Pädagogik / Psychologie





Liebe Ehemalige und Studierende!

Es ist an der Zeit, mich zu verabschieden. Ich möchte „Danke“ sagen für die 39 Jahre an der Faks. Es waren für mich gute und schöne Jahre. Ich hatte das Glück, ein Fach zu unterrichten, das mir selbst jeden Tag Freude gemacht hat und ich bin einfach gerne mit Menschen zusammen.
„Wenn eine Rückschau positiv ist, wagt man sich leichter an das Nächste“, diesen Satz hörte ich vor ein paar Wochen in einer Predigt. Und so schau’ ich voll Vertrauen in die Zukunft und bin gespannt, was sie mir bringen wird.

Was ich Ihnen allen wünsche ist: Gottes Segen und dass sie in Ihrem Beruf und in Ihrem Leben so viel Freude erfahren dürfen, wie sie mir geschenkt war.

Alles Gute,
Sr. Reglinde


Schulleiter Werner Eitle und Sr. Reglinde bei der Verabschiedung


Sr. Reglinde und Lehrkraft Tanja Barfüßer beim Überreichen des Abschiedsgeschenks




Im Rahmen eines Weisswurstessens in der Mittagspause wurde Frau Ohlenforst von Schulleiter Werner Eitle verabschiedet. Werner Eitle erinnerte daran, dass Raphaela Ohlenforst zunächst als Referentin im Rahmen der Seminartage im Berufspraktikum erfolgreich tätig war. Aufgrund des positiven Wirkens konnte Raphaela Ohlenforst eine Lehrtätigkeit im Fach Pädagogik/Psychologie/Heilpädagogik übernehmen. Zudem unterrichtete Frau Ohlenforst das Wahlfach Religionspädagogik im 2. Studienjahr und während der Seminartage. Vor allem das Engagement im Rahmen der sogenannten kleinen „Missio“ war lobenswert, da Frau Ohlenforst hier die Organisation mitübernommen hatte. Mit Bedauern nahm daher die Schulgemeinschaft daher zur Kenntnis, dass Frau Ohlenforst aus persönlichen Gründen die Fachakademie für Sozialpädagogik in Dillingen verlässt. Schulleitung und Lehrerschaft bedankten sich bei Frau Ohlenforst mit kleinen Geschenken und wünschten ihr alles Gute und Gottes Segen auf dem weiteren Lebensweg.



Begleitet von zahlreichen bewegenden Momenten fand die diesjährige Abschlussfeier an der Fachakademie für Sozialpädagogik des Schulwerks der Diözese Augsburg in Dillingen für die Absolventen der theoretischen Erzieherausbildung und die Berufspraktikanten statt: Nicht nur für die Studierenden ging ein Lebensabschnitt erfolgreich zu Ende; gleichzeitig zelebrierte Monsignore Gottfried Fellner seine letzte Messe in Dillingen (ab September Wallfahrtskurat an der Wieskirche) und Sr. Reglinde Sailer, seit 39 Jahren Musikpädagogin an der Fachakademie, erfüllte vor ihrer Pensionierung den letzten Arbeitstag mit der wie immer souveränen Einstudierung des musikalischen Gottesdienstablaufs. In der von Sr. Reglinde und den Studierenden würdevoll gestalteten kirchlichen Feier, die unter dem Motto „Geist Gottes“ stand, rief Monsignore Gottfried Fellner mit Nachdruck dazu auf, diesen Geist in der erzieherischen Praxis nachhaltig zu verwirklichen. Passend dazu übergaben im Auftrag der Diözese Augsburg Studiendirektor Bernhard Rößner die „Kirchliche Beauftragung“, Peter Förg das „Eine-Welt-Zertifikat“ sowie Religionspädagoge Josef Fieger das „Religionspädagogische Ausbildungs-Zertifikat“ an diejenigen Berufspraktikanten, die sich der besonderen Ausbildung und Prüfung in diesen Bereichen unterzogen hatten. Nach der Zeugnisübergabe an die Berufspraktikanten überraschten die 1. Klassen die Absolventen der 2. Klassen mit der Vorführung der „Geschichte vom Zauberstein“ (in der die kleine Laura im Traum einen Flug in den Himmel mit Engeln erlebt) und kleinen, selbst gebastelten „Pädagogen Überlebensschachteln“. Die bereits im Gottesdienst begonnene Ehrung von Sr. Reglinde fand nun ihre Fortsetzung in einer launig-humorvollen Rede der Schulsprecherin Annika Hirschler mit dem Fazit: „Eine Institution verlässt die Fachakademie; man hört auf, wenn es am schönsten ist, nämlich mit unserem Jahrgang.“ Ein kleiner Geschenkkorb „zum Öffnen im stillen Kämmerlein“ sowie ein chorisches Dankeslied der 1. und 2. Klassen rundeten die Ehrung ab. Sichtlich gerührt kommentierte Sr. Reglinde: „Ich hatte das Glück, mein Hobby zum Beruf machen zu können.“


Die Studierenden der Abschlussklasse 2a


Die Studierenden der Abschlussklasse 2b


Sr. Reglinde und die Gitarrengruppe


Herr Peter Förg, Herr Josef Fieger und die Berufspraktikanten (v. l.)


Herr Josef Fieger, Herr Bernhard Rößner und die Berufspraktikanten mit kirchlicher Beauftragung (v. l.)


Herr Eitle begrüßt nach dem Gottesdienst die Studierenden, Angehörigen und Lehrkräfte


Nach dem anschließenden gemeinsamen Mittagessen mit Lehrern, Studierenden, Eltern und Freunden im Gasthof „Schlössle“ in Finningen folgte als Höhepunkt die Zeugnisübergabe. Schulleiter Werner Eitle stellte dabei in seiner Festrede das Symbol „Zug“ und die rot-grüne Kelle des Zugbegleiters in den Mittelpunkt: Die Studierenden hätten sich wie auf einer Zugfahrt (mit erster und zweiter Klasse) befunden - mit den Lehrern als Zugpersonal in jedem Abteil - und hätten nun „den Horizont erreicht mit dem auf der Reise erworbenen Wissen“. Direktor Werner Eitle schloss vielsagend mit dem Slogan der Schweizer Bahn: „Der Kluge sitzt im Zuge.“ Während des anschließenden Defilees der Absolventen und der Zeugnisübergabe durch die Klassenleiterinnen Corina Hock-Bronnhuber und Karin Klöpper- Kunkel wurden jeweils passend stimmungsvolle Großfotos der scheidenden Studierenden auf eine Leinwand projiziert. Für ihre Bestleistungen des Jahrgangs wurden Katrin Häußler und Annika Hirschler mit einem kleinen Präsent ausgezeichnet. Als Vertreterin der SMV dankte Nadine Matrullo in ihrer Abschlussrede allen Lehrern und Mitstudierenden, wobei sie an den Beginn der Ausbildung erinnerte, als man sich schulisch auf die Reise begeben habe und nun Jeder in seinem Koffer das Gelernte verstaut hat“. Aber man trage auch „viele Freundschaften als Schätze im Koffer“ mit hinaus. Eindringlicher Schlusspunkt war der Appell an alle Mitabsolventen: „Zeigt, was ihr könnt, denn das ist viel.“ Nach der Einlage „Lehrerquiz“ (mit internen Fragen zur Fachakademie) und dem Verzehr von selbst gebackenen Torten endete die Feier, indem sich die Klassen 2a und 2b von ihren Klassenleiterinnen, Frau Klöpper-Kunkel und Frau Hock-Bronnhuber in Gedicht- und Episodenform mit Blumen bzw. Fotoalbum/Bildtafel aller Studierenden („positive Verstärkung für das kommende Schuljahr“) verabschiedeten.


Frau Hock-Bronnhuber und Studierende Katja Behringer bei der Übergabe der Abschiedsgeschenke


Herr Eitle, Studierende Barbara Spingler und Frau Klöpper-Kunkel bei der Zeugnisübergabe


Ehrung der Jahrgangsbesten Katrin Häußler und Annika Hirschler mit Herrn Eitle




Studierende der 1. und 2. Klassen beschäftigten sich vom 23.07. bis 25.07.2012 mit dem Tabuthema „Tod“. Auch als Erzieher und als Erzieherin kann man diesem Thema nicht ausweichen, sodass eine Beschäftigung mit dem „Tod“ auch in der Erzieherausbildung nötig ist. Unter der Federführung von Frau Kügel-Merkel wurden die Projekttage an der Fachakademie  geplant und von den Lehrkräften durchgeführt. Neben theoretischen Aspekten, wie z. B. den Trauerphasen, setzten sich die Studierenden auch mit Themen, die sich ganz konkret mit dem künftigen Berufssalltag beschäftigen, auseinander. Beispielsweise berichtete Frau Lechermann als ehemalige Berufspraktikantin der Fachakademie von ihren Erfahrungen in einer Kindertagesstätte mit dem Thema: „Kinder begleiten bei Abschied, Verlust und Tod". Aus dem Blickwinkel des Faches Religionspädagogik beschäftigten sich die Studierenden mit “Todesvorstellungen und Trauerritualen in verschiedenen Religionen“. Das Fach Pädagogik und Psychologie bearbeitete "Wie Kinder den Tod erleben und trauern“. Frau Färber von der Diözese Augsburg kam mit den Studierenden über das Thema „Was Kinder brauchen, wenn sie trauern“ ins Gespräch.




Am zweiten Projekttag wurde die Ausstellung „Erzähl mir was vom Tod!“ in Neu Ulm besucht. „ Märchen, Mythen und Spiele helfen den Menschen seit alters her, das Leben und den Tod zu erklären. Begehbare Rauminszenierungen führen in unterschiedliche Aspekte des Themas ein: Vom „Uhrenraum“ mit den großen Sanduhren führt der Weg in andere Welten. Ein Labyrinth aus Straßen und Kammern lockt auf individuelle Erkundungsgänge.“ (Quelle: http://edwinscharffmuseum.de/kindermuseum/sonderausstellung/erzaehl-mir-was-vom-tod.html/Stand 26.07.12). Am Mittwoch, dem dritten Projekttag, wurden abschließend die Eindrücke beim „Malen mit Erdfarben“, einer  Schreibwerkstatt mit Gedichten, Texten, Gebeten und im Gespräch verarbeitet.

Werner Eitle


Beim diesjährigen Schulausflug am 16.07.2012 fuhren die beiden SPS I-Klassen nach Ulm. Nach einer interessanten Führung durch das Ulmer Münster, standen noch weitere Sehenswürdigkeiten auf dem Programm: die Ulmer Altstadt mit dem Schiefen Haus, der Metzger Turm, das Weißhaupt-Kunstmuseum, der Neubau der jüdischen Synagoge, das Ulmer Rathaus etc. Im Anschluss an die Stadtführung konnten die Erzieherpraktikantinnen/en die restliche Zeit für eine ausführliche Shopping-Tour nutzen. Insgesamt war es ein sehr schöner und entspannter Tag, der allen viel Spaß gemacht hat.


Alexandra Seeburger


Der diesjährige Ausflug führte die ErzieherpraktikantInnen im 2. SPS-Jahr nach Nürnberg zum Erfahrungsfeld der Sinne. Mit großer Begeisterung und mit allen Sinnen genossen die 45 Schülerinnen und Schüler bei herrlichstem Sommerwetter das vielfältige Angebot auf der Wöhrder Wiese und im angrenzenden Dunkel-Café. Eine Gruppe besuchte ein türkisches Puppentheater und hatte anschließend die Möglichkeit, eine der klassischen Figuren – Karagöz oder Hacivat – nachzuzeichnen. Das Spiegelzelt war eine Herausforderung ganz besonderer Art, nämlich sich auf einmal sozusagen unendlich und rundum zu sehen. Manche übten sich ganz mutig im Stelzenlaufen und stellten dabei fest, dass dies das Gleichgewicht im besonderen Maße herausfordert. Eine Gruppe hatte die Möglichkeit, Brot zu backen, angefangen vom mühsamen Mahlen der Getreidekörner. Die Hitze des Tages und die vielen Eindrücke konnten schließlich am besten auf einem Wasserbett verarbeitet werden, das die Illusion eines Urlaubstages am Meer in hervorragender Weise vermittelte.






Cornelia Kügel-Merkel



Insgesamt 22 Teilnehmer/innen der Fachakademie für Sozialpädagogik in Dillingen sowie des Montessori Kinderhauses Gundelfingen und des Kinderheims Gundelfingen besuchten die 45. Weiterbildungsveranstaltung der Sarah Wiener Stiftung (SWS) im Rahmen eines bundesweiten Pilotprojekts mit Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Ziel des Pilotprojekts ist es, das Kochkurskonzept der Sarah Wiener Stiftung langfristig in die Ausbildung von Erzieher/innen, Sozialpädagogen und Sozialassistenten zu implementieren. Frank Rothe, Projektleiter der Sarah Wiener Stiftung, stellte am 14. und 15. Juni 2012 den interessierten Teilnehmer/innen das Konzept und die Inhalte des nachhaltigen Sarah Wiener Kochkursprogramms ausführlich vor, wobei der Schwerpunkt auf der Praxis lag und auch leckere Speisen zubereitet wurden.

Sarah Wiener Stiftung


Der Projektleiter Jakob Fischer stellte in einer Unterrichtsveranstaltung für die Studierenden des 1. Theoriejahres am 15.05.2012 das Thema "Integration in Deutschland am Beispiel der Deutschen aus Russland" vor. Neben Informationen konnten sich die Studierenden durch Herrn Fischer über die sog. "Russlanddeutchen" informieren und den Kenntnisstand erweitern, aber auch Vorurteile abbauen. Der Parlamentarische Staatssekretär und Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Herr Dr. Christoph Bergner, MdB sagt in seinem Grußwort zur Broschüre "Deutsche aus Russland gestern und Heute" hierzu: "Die Russlanddeutschen haben während und nach dem Zweiten Weltkrieg großes Leid durch Gewalt und Diskriminierung, insbesondere aber durch Deportation erfahren...Nach Auflösung der UdSSR machten sich viele, die dort keine hinreichende Existenz gefunden hatten, auf den Weg zurück in die ferne alte Heimat Deutschland, die ihre Vorfahren vor 250 Jahren verlassen hatten." Der sehr informative Vortrag wird im nächsten Schuljahr nochmals wiederholt werden. Nähere Infos unter:

http://www.viktorkrieger.homepage.t-online.de/Deutsche_aus_Russland.pdf


Werner Eitle



Um vor allem hinter die Kulissen eines großen Wohlfahrtsverbandes zu blicken, machten sich 22 Berufspraktikantinnen und die Lehrkräfte Tanja Barfüßer und Werner Eitle auf den Weg, die vielfältigen Aufgaben des Caritasverbandes näher kennenzulernen. Die Reise führte zunächst nach Pforzheim, wo der Vorstand des Caritasverbandes Pforzheim Hr. Frank Lemke (siehe Bild 1) Informationen über den Caritasverband Pforzheim und seine Einrichtungen gab. Anschließend konnte das Pforzheimer Kinderhaus mit Eltern-Kind-Zentrum in der Gustav-Rau-Straße besichtig werden. In dieser Einrichtung werden 82 Kinder im Alter von 8 Wochen bis zum Schulbeginn betreut. Das Eltern-Kind-Zentrum im Kinderhaus bietet vor allem für Familien aus der Süd-West-Stadt von Pforzheim unterschiedliche Freizeit-, Bildungs- und Kulturangebote. Eine weitere Station der Reise war auch die Zentrale des Deutschen Caritasverbandes (siehe Bild 2) in Freiburg. Neben den generellen Aufgaben einer Verbandszentrale wurde durch Mitarbeiter von Caritas International die weltweite Katastrophenhilfe und die damit verbundenen Aufgaben vorgestellt. Innerhalb kürzester Zeit müssen in dieser Abteilung z.B. nach einem Erdbeben die nötigen Hilfsmaßnahmen koordiniert werden. Direkt in unmittelbarer Nähe zur Zentrale befindet sich auch die Katholische Hochschule in Freiburg. Hier kann man Bachelor- und Mastersudiengänge z.B. in Sozialer Arbeit und Heilpädagogik studieren. In den Räumlichkeiten des Studiengangs Heilpädagogik stellte die Fachschulrätin Gabriele Weiss den Berufspraktikantinnen vor allem den Studiengang Heilpädagogik vor. Die Berufspraktikantinnen hatten hierbei auch Gelegenheit Vorlesungsräume und Therapieräume einer Hochschule zu besichtigen. Auf Einladung des Augsburger Europaabgeordneten Markus Ferber (siehe Bild 3) konnte die Gruppe im Rahmen der Bildungsreise darüber hinaus das Straßburger Europaparlament besichtigen. Aufgrund eines Wetterumschwungs durften die Berufpraktikanten auf der Rückreise nach Dillingen auch noch „Winterfreuden“ im Mai (siehe Bild 4) genießen.





Werner Eitle


Vom 23.04. bis 25.04.2012 nahmen 14 Berufspraktikanten der Klassen 3a und 3b in Begleitung Ihrer Lehrkraft Tobias Mecklinger an einer historisch-politischen Bildungsreise nach Nürnberg teil. Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher setzten sich während der drei Seminartage unter der Leitung des Dozenten Martin Stammler mit dem Themenkomplex "Nationalsozialismus und Erinnerungsarbeit" auseinander. "Partiziaption im Nationalsozialsimus", "Die Reichsparteitage und das Gelände" und „Moderner Rechtsextremismus“ waren hierbei wesentlicher Bestandteil.




Tobias Mecklinger


Im Rahmen der diesjährigen Osteraktion spendeten die Studierenden der theoretischen Ausbildung (1. und 2. Klassen) der Fachakademie für Sozialpädagogik des Schulwerks der Diözese Augsburg Osterkörbe an die Senioreneinrichtungen St. Clara, Regens Wagner, Maria Schnee, jeweils alle in Dillingen, und an das Altenheim in Gundelfingen. Die Studierenden füllten die Körbe mit österlichen Leckereien, wie z. B. einem Osterlamm, Schokoladenhasen, selbst gefärbten Eiern und anderen Köstlichkeiten. Zwei Vertreter jeder Klasse überreichten die Osterkörbe an die jeweilige Einrichtung. Die Leitung und die Bewohner der Seniorenheime nahmen mit großer Freude die Spende entgegen. Besonders Sr. M. Vera Fischer OSF, die frühere Schulleiterin der Fachakademie, äußerte sich begeistert über das Engagement ihrer ehemaligen Schule.


von links: Lang Adina, Kolb Franziska, Tucker Sandra, Schuster Simone, Schmidt Jennifer, Mändle Theresa,  Kerner Anja und Bärthe Anne


In Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse Dillingen konnte die Fachakadmie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg am Freitag, den 30.03.2012, die 1. Erzieherknaxiade in Bayern ausrichten. Unter Federführung der Sportlehrerin Frau Schweizer wurden Übungen in Anlehnung an die "Kindergarten-KNAXIADE" entwickelt und von den Studierenden des 1. und 2. Studienjahres ausgeführt. Im Jahre 1994 wurde die „Kindergarten-KNAXIADE“ in ganz Schwaben vom Bayerischen Turnverband und den  Sparkassen eingeführt. Die „KNAXIADE“ ist eine Art Olympiade im Kindergarten ohne Wettbewerbscharakter. So gibt es bei der „Kindergarten-KNAXIADE“ nur „Gewinner“! An der Fachakademie gab es im Unterschied dazu drei erste Siegerinnen, nämlich Karla Stadler, Simone Schuster und Julia Kratzer, die eine Ehrenurkunde vom Schulleiter Werner Eitle erhielten und für das Engagement von der Kreissparkasse Dillingen durch den Mitarbeiter Herrn Stark zudem einen Buchgutschein in Empfang nehmen konnten. Auch bekamen alle teilnehmenden Studierenden für Ihre Mühe eine Urkunde und eine Medaille. Die Lehrer fungierten als Sportrichter und freuten sich mit den 1. und 2. Klassen über den gelungenen Sporttag.


Die Knaxiade-Mannschaft


Standweitsprung


Prellball


von links: Daniel Stark (Kreissparkasse Dillingen), Schulleiter Werner Eitle, Julia Kratzer (Klasse 1b), Simone Schuster (Klasse 1a), Karla Stadler (Klasse 1b), Sportlehrerin Erika Schweizer

Werner Eitle









Seit 1830 gibt es die Marienpflege in Ellwangen. Die Marienpflege ist damit eine der ältesten Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Württemberg.

Am 16.03.2012 hatten im Rahmen einer Unterrichtsvertiefung die Studierenden des Übungsfaches "Stationäre Jugendhilfe" (Lehrkraft Werner Eitle) die Möglichkeit, das Kinderdorf Marienpflege zu besichtigen. Sowohl mit dem Bereichsleiter Werner Hackenberg und auch mit dem ehemaligen Direktor Msgr. Erwin Knam, konnte die Gruppe ins fachliche Gespräch kommen und die im Unterricht entstandenen Fragen anbringen.

Nach einem freundlichen Empfang durch den Bereichsleiter Werner Hackenberg verschafften sich die Studierenden einen ersten Eindruck auf dem Gelände und konnten anschließend einen vertieften Einblick bei der Besichtigung eines Kinderdorfhauses erlangen. Vor allem das Gespräch mit einer in diesen Wohngruppen beschäftigten Erzieherin war für die Studierenden von Interesse, da die Heimerzieherin bereitwillig Auskunft über Arbeitszeiten und Verdienst gab. Derzeit leben in neun Kinderhäusern (Wohngruppen) jeweils ca. acht Kinder- und Jugendliche im Kinderdorf. Die Kinder werden in diesen Häusern von vier bis fünf Erzieherinnen und Erziehern (darunter auch noch zwei Ordensschwestern) betreut. Diese Wohngruppen sind das "Herzstück" der Einrichtung. Auf dem Gelände des Kinderdorfes gibt es neben einer Schule auch noch einen Kindergarten und eine Krippe. Auch eine Psychologische Beratungsstelle, die für alle Ellwanger Bürger zugänglich ist, gehört zum Leistungsspektrum der Marienpflege.
Neben einem interessanten Einblick in die aktuelle Aufgabenstellung und Probleme der Kinder- und Jugendhilfe durch den Bereichsleiter Werner Hackenberg, erzählte Msgr. Erwin Knam mit persönlichen Beispielen noch die geschichtliche Entwicklung der Marienpflege. Msgr. Erwin Knam hat seit über 50 Jahren die Marienpflege maßgeblich mitentwickelt. Mit fast 86 Jahren ist er noch immer ein aktiver Fürsprecher für die in der Marienpflege lebenden Kinder- und Jugendlichen und deren Bezugserziehern.



Werner Eitle




Am Freitag, den 02.03.2012, referierte Dr. Wolfgang Proske auf Einladung der Fachakademie für Sozialpädagogik des Schulwerks der Diözese Augsburg im St.- Bonaventura-Gymnasium in Dillingen. Er berichtete von NS-Belasteten aus Heidenheim und Umgebung. Aus seinem Buch „Täter, Helfer, Trittbrettfahrer“ präsentierte er den Zuhörern interessante Fälle der NS-Zeit, deren Täter und Behandlungen in den Strafverfahren. Nach Begrüßung und Einführung durch Schulleiter Werner Eitle machte Dr. Proske (Sozialwissenschaftler und Lehrer für Geschichte / Bildende Kunst) zu Beginn seines Vortrags deutlich, dass es bisher nur sehr wenige Publikationen über dieses Thema gibt, da erst jetzt vermehrt Archive ihre Türen öffnen, damit Recherchen angestellt werden können. Dr. Proske beschrieb vier Phasen der Vergangenheitsbewältigung: Vergangenheit ruhen lassen, Vergangenes beschönigen, an Vergangenes teilweiße erinnern und (jetzt) Vergangenes umfassend aufarbeiten, wobei er betonte, dass es nicht um die Verurteilung der Nachfahren der Täter gehe, sondern um den Verursacher selbst. Täter, Helfer und Trittbrettfahrer waren ermächtigt oder angewiesen, ihre Mission im Sinne des NS-Systems auszuführen. Sie verstanden sich als Werkzeug einer höheren Ordnung. Sie hatten die Macht eigenständig zu herrschen, andere unterzuordnen oder im Falle ihres Widerstandes notfalls sterben zu lassen. Täter setzten sich mit ganzer Kraft für die nationalsozialistische Ideologie, in der sie sich sicher geborgen wussten ein. Während seines Vortrags stellte Dr. Proske vier Nationalsozialisten, Erich Ehrlinger, Josef Remmele, Johann Häßler und Jakob Wöger, vor, über deren Mitwirken im Nationalsozialismus er ausführlich informierte. Seine Berichte ergänzte er in sehr anschaulicher Weise mit zum Teil erschreckenden Fotodokumentationen. Ein Befehlshaber der Sicherheitspolizei war SS-Oberführer Erich Ehrlinger (1910-2004). Er war, so Dr. Proske, „maßgebender Schrittmacher in der Radikalisierung der Judenpolitik und führender Vollstrecker der ’Endlösung’ der Judenfrage.“ Nach Kriegsende 1945 versteckte sich Ehrlinger unter dem Namen Erich Fröscher. Im Dezember 1958 wurde er festgenommen und zu 12 Jahren Haft verurteilt. Josef Remmele (1903-1948) war SS-Hauptscharführer und 1942-1944 Wachmann im KZ Auschwitz und verschiedenen Auslagerungen, wo er vor allem für das Quälen von Häftlingen berüchtigt war. Dr. Wolfgang Proske zeigte anschließend Bilder von Johann Häßler (1909-1983), der zuletzt als Gaswagenfahrer, in denen Menschen mit Abgasen getötet wurden, für die NSDAP tätig war. Jakob Wöger (1897-1962) war eingeweiht in die „geheime Reichssache“ und leitete als Standesbeamter das Sonderstandesamt in Grafeneck. Seine Aufgabe war es, bei der so genannten „Euthanasie“ unverdächtige Beurteilungen von Todesfällen zu dokumentieren. Das Resümee von Dr. Proskes Schlussrede war der Aufruf zu mehr Zivilcourage, Bürgerinitiative und Mut zum politischen Handeln, verbunden mit der Hoffnung, dass auch in anderen deutschen Gebieten eine solche Aufarbeitung der NS-Zeit erfolgen wird.

Anne Bärthe, Adina Lang (Klasse 1a)


Die Blockwoche im SPS II fand vom 27.02. bis 02.03.2012 statt und stand unter dem Motto "Interkulturelle Erziehung". Auf vielfältige Weise beschäftigten sich die Erzieherpraktikanten und -praktikantinnen, die selbst zu fast 20 Prozent einen Migrationshintergrund bzw. Migrationserfahrungen aufweisen, mit dem Thema: Da ging es um Annäherung an fremde Kulturen, um Kulturschock, um die Bedeutung der Muttersprache, um zweisprachig aufwachsende Kinder und darum, wie interkulturelle Erziehung in der Praxis gestaltet werden kann. Unterstützung erhielten die Lehrkräfte durch Mitarbeiter des Kindermissionswerkes, die das Thema Kinderrechte bearbeiteten. Den kulinarischen Abschluss der Woche bildete ein gemeinsames „interkulturelles Kochen“. Nicht nur das Zubereiten fremder Gerichte, mehr noch das gemeinsame Essen zum Abschluss fand bei allen einen sehr guten Anklang.





Cornelia Kügel-Merkel


Reges Interesse fand der Stand der Fachakademie bei der 8. Berufsinformationsmesse „Fit for Job“ am 11.02.2012 in Höchstädt bei vielen Jugendlichen und deren Eltern. Über 60-mal waren die fünf Studierenden Melanie Datismann, Julia Kirchner, Melissa Mair, Anna Schäftner und Christina Zangl zusammen mit der Lehrerin Cornelia Kügel-Merkel gefordert, als es darum ging, Informationen über die Ausbildung an der Fachakademie und die weiteren beruflichen Möglichkeiten zu geben. Vielleicht sehen sie die eine und den anderen Interessenten ja wieder als „Nachfolger“ an der Schule…






Cornelia Kügel-Merkel



Werkraum / Bemalung von Papiermache-Fantasietieren


Papiermache-Fantasietiere 1. Klassen


Papiermache 1


Papiermache 2


Bau einer Rührtrommel 2. Klassen


Rührtrommel

Johannes Graf


Vom 19.-21.12.2011 führten 21 Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen zusammen mit ihren Lehrkräften Sr. Reglinde Sailer, Johannes Graf und Tobias Mecklinger das Theaterstück "Adventszeit - stade Zeit" im Rahmen der Weihnachtsfeierlichkeiten des Bischöflichen Ordinariats auf. In dem selbstgeschriebenen Stück setzten sich die Studierenden in verschiedenen Szenen mit dem Konsumverhalten in der Vorweihnachtszeit auseinander. Lesen Sie vorab einen Bericht des Schulwerks der Diözese Augsburg hier.


Bischof Konrad Zdarsa mit den Studierenden der Fachakademie



Frau Kohlhaas und Herr Auer von der Organisation "Erlebnistage" im Bayerischen Wald waren Gastreferenten im Rahmen der Übungen zur Heimpädagogik (Hr. Eitle) an der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen. Seit 25 Jahren führt dieser Träger, der Stiftungsverein "Gesellschaft zur Förderung der Erlebnispädagogik" (GFE) Outdoor Trainings, Erlebnispädagogische Fahrten und Aus- und Weiterbildungen im Feld der Erlebnispädagogik durch. Neben einem Einblick in die theoretischen Hintergründe der Erlebnispädagogik, konnten die Studierenden der 1. und 2. Klassen praktische Erfahrungen mit der Erlebnispädagogik auf dem Schulhof und im Schulgebäude sammeln. In einer Auswertungsrunde wurden die dabei gesammelten Erlebnisse besprochen und weitergehende Möglichkeiten erörtet. Der Verein für die "Erlebnistage" bot den Studierenden an, auch im Rahmen eines Praktikums vertieftere Erfahrungen sammeln zu können.

Werner Eitle



Auf Einladung der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg hielt Gastdozent Bruno della Chiesa am vergangenen Freitag in der vollbesetzten Aula des St.-Bonaventura-Gymnasiums einen hoch informativen Vortrag über “Ethik und Empathie“. Bruno della Chiesa ist Leiter des Zentrums für Bildungsforschung und Innovation in Paris und forscht als international renommierter Wissenschaftler (Ulm und Harvard / USA) derzeit im Bereich Neurowissenschaften über Globalisierung und sprachliche Kompetenzen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Schulleiter der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen, Herrn Werner Eitle, formulierte Bruno della Chiesa zunächst das Zitat von Philip K. Dick: “Ein Mensch zu sein bedeutet, Empathie zu empfinden“ als Rahmen für  seinen Vortrag und ging auf drei Kernfragen ein: Werden Menschen, was die Ethik anbelangt, ungleich geboren? Oder werden ethische Standards erlernt? Oder beides zusammen: Vererbung und Sozialisation? Von diesen Positionen ausgehend stellte Bruno della Chiesa neueste Erkenntnisse der Neurowissenschaften vor. So ist sein Ansatz, dass das Erlernen einer Fremdsprache und die Entwicklung von interkultureller Empathie im Zusammenhang zueinander stehen. Weiter sprach er davon, dass Empathie, negativ eingesetzt, große körperliche, psychische und emotionale Schäden bei anderen Personen anrichten kann. „Dies", so der Wissenschaftler wörtlich, "sei mit ein Grund, dass so viele Scheidungen schmerzlich und qualvoll ausgetragen werden." Bruno della Chiesa sparte dabei nicht mit Kritik an den Medien, die der Öffentlichkeit die wissenschaftliche Komplexität falsch vermittelt, und der Wirtschaft, die “mit Wissenschaft nichts zu tun“ hat. Auch auf die Neuromythen, die in unserer Gesellschaft kursieren, kam Bruno della Chiesa zu sprechen. So, um nur ein Beispiel zu nennen, sei die Annahme, Männer und Jungen hätten andere Gehirne als Frauen und Mädchen, völlig aus der Luft gegriffen. Aber wie kann es sein, dass Mädchen in der Schule, was PISA-Studien belegen, besser sind als Jungen? Bruno della Chiesa erklärte es damit, dass Mädchen ausgezeichnete schulische Leistungen erbringen müssen, um im späteren Leben in Führungspositionen eingesetzt zu werden und es umgekehrt ab einem gewissen Alter einfach “uncool“ sei, wenn Jungen gute Noten schreiben. Abschließend stellte Bruno della Chiesa noch die Theorie der „DOXA" vor. Hierbei wird die Kultur als Natur empfunden, was auch auf die Ethik übertragbar ist. Vergleichbar mit einem Fisch im Wasser, der so lange nicht weiß, was Wasser eigentlich ist, bis er an der Luft gewesen ist. Grundlegend sei hier zu erkennen, dass Verstehen bedeutet, “Informationen in Wissen zu verwandeln“. Erst die Kombination von verschiedenen Kulturen lasse ein Verständnis für Gemeinsamkeiten und Unterschiede reifen. Der Vortrag fand bei den anwesenden Lehrkräften und Studierenden große Zustimmung, was der lang anhaltende Applaus zeigte.

Christina Herrmann, Michaela Gumpp (Klasse 2a)



Schulleiter Werner Eitle und Gastdozent Bruno della Chiesa



Am Samstag, den 12.11.2011, fand von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr unser Tag der offenen Tür statt. Neben einigen Bildern (siehe unten) finden Sie einen Bericht der Donau-Zeitung hier.








Im Rahmen der Seminartage im Berufspraktikum der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen besuchten einige an einem Weiterstudium interessierte Berufspraktikanten die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Heidenheim. Frau Prof. Dr. Andrea Helmer-Denzel vom Fachbereich Sozialwesen stellte die Studiengänge und auch den von ihr vertretenen Studiengang "Soziale Arbeit mit älteren Menschen/Bürgerschaftliches Engagement" vor. Frau Prof. Dr. Helmer-Denzel wurde von der Studentin Franziska Radinger unterstützt, die vor dem Studium an der DHBW die Erzieherausbildung in Dillingen absolviert hatte. Anschließend erhielten die Berufspraktikanten durch Prof. Uli Hummel noch einen Einblick in den Studiengang "Sozialmanagement". Die Duale Hochschule Baden-Württemberg bietet in Kooperation mit mit einer Vielzahl von ausgewählten Unternehmen und sozialen Einrichtungen 20 national und international akkreditierte Bachelorstudiengänge in den Fakultäten Wirtschaft, Technik und Sozialwesen an. Das seit 1974 bewährte duale Studienkonzept garantiert den Absolventen hervorragende Berufs- und Karrierechancen. Die Bachelorstudiengänge führen zu den Abschlüssen Bachelor of Arts, Bachelor of Engineering und Bachelor of Science.

Werner Eitle


Am Mittwoch, den 09.11.2011, fand eine kirchliche Segnung an der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen statt, da der Schulträger, das Schulwerks der Diözese Augsburg, Modernisierungsmaßnahmen ermöglichte und die Fachakademie in diesem Zusammenhang zeitgemäße Verwaltungsräumlichkeiten und eine neue Werkraumausstattung erhielt. Schon im letzten Jahr wurden die Aussenfassade der Fachakademie renoviert und neue Fenster eingesetzt. Die am Umbau beteiligten Reinigungskräfte, Hausmeister, Sekretärinnen, der Fachplaner der Firma Feha und einige Lehrkräfe konnten an der kleinen Einweihungsfeier, die von Kaplan Gregory Herzel gestaltet wurde, dabei sein.





In zwei Bussen wurde die Fahrt nach Biberach in die Sinn-Welt angetreten. Schon auf dem Hinweg wurden die Studierenden mit dem Heiligen Franziskus vertraut gemacht, dessen Fest jährlich am 4.10. gefeiert wird. In der Sinnwelt knüpfte Sr. Gisela von der St. Elisabeth Stiftung an das Wirken von Franziskus mit dem Sonnengesang an und erklärte die biblischen Hintergründe (im Sinne der Schöpfungsgeschichte) der Sinn-Welt. Die Sinn-Welt lädt im ehemaligen Ökonomiegebäude auf drei Etagen auf insgesamt über 1.500 qm an 100 hochwertigen Mitmachstationen zum spielerischen Entdecken und Experimentieren ein. Sehen, ausprobieren, fühlen, schmecken, hören, riechen - die eignenen Sinne spielerisch entdecken, war das Motto für die Studierenden und die begleitende Lehrkräfte an diesem Tag.







Am 29.09.2011 besichtigten die Berufpraktikanten im Schuljahr 2011/12 im Fach "Recht und Organisation" zusammen mit den Lehrkräften Fr. Fink und Hr. Eitle die "NORDSCHWÄBISCHE WERKSTÄTTEN GMBH WERKSTÄTTEN DER LEBENSHILFE FÜR BEHINDERTE" in Dillingen. Fr. Schatte vom Sozialdienst und Hr. Reich als Qualitätsbeauftragter der Werkstätten stellten zunächst das gesamte Leistungsspektrum der Lebenshilfe und das dort praktizierte QM-System anhand einer Präsentation vor. Ein gutes QM-System umfasst nach Hr. Reich Maßnahmen zur Organisation, Qualitätsplanung, Qualitätslenkung, Qualitätssicherung. Anschließend konnte die Werkstatt in zwei Gruppen besichtigt werden. Die Nordschwäbischen Werkstätten bieten eine Vielzahl an Beschäftigungsmöglichkeiten (Montagen,Verpackungen, Elektromontagen, Landschaftspflege). Am Ende wurde im Speisesaal der Werkstätte die Exkursion ausgewertet und weitere Fragen beantwortet.

Werner Eitle


Was hilft Menschen ihr Leben erfolgreich zu bewältigen und gesund zu bleiben - körperlich, seelisch und sozial?

Wie erwerben Menschen diese Fähigkeiten, die einen angemessenen Umgang mit anderen und die Bewältigung von Problemen im täglichen Leben möglich machen?

Was bedeuten die Begriffe "Emotionale Kompetenz", "Life Skills" und "Resilienz" und was hat das alles mit Sucht- und Gewaltprävention zu tun?

Diese und viele weitere Fragen stellen sich die Studierenden der zweiten Klassen unter der Leitung von Frau Wittenberg im Übungsfach „Lebenskompetenzen“, das seit diesem Schuljahr neu angeboten wird. Das Lernen von Kommunikation, Selbstbehauptung, kritischem Denken, Problem­lösefähigkeit, Verantwortungsübernahme und Teamfähigkeit ist für alle angehenden Erzieherinnen und Erzieher ein wichtiges Thema. Werden in der Kita Lebenskompetenzen gelehrt, modellhaft gelebt und gelernt, sind dadurch beste Voraussetzungen für erfolgreiches Leben und Lernen bei den Kindern und Jugendlichen gegeben. In diesem Übungsfach werden neue Erkenntnisse aus der Forschung, erfolgreiche Projekte und bewährte Methoden aus der Praxis vorgestellt, reflektiert und zur Diskussion gestellt.

Susanne Wittenberg


Für rund 200 angehende Erzieherinnen und Erzieher begann letzte Woche das neue Schuljahr an der Fachakademie in Dillingen. Wie es der Tradition entspricht, wurden die Studierenden der künftigen 1. Klassen von den Studierenden der 2. Klassen mit einer selbst gebastelten Schultüte und einem Willkommenslied feierlich begrüßt.


Studierende der Klassen 1a und 1b mit ihren Schultüten


Schultütenübergabe




Sr. Reglinde mit Chor und Gitarrengruppe beim Abschlussgottesdienst


BerufspraktikantInnen nach der Übergabe der "Kirchlichen Beauftragung" und des "Eine Welt-Zertifikats" mit Leiter der Regionalstelle Süd des Kindermissionswerkes Peter Förg, Schulleiter Werner Eitle, Lehrkraft Josef Fieger und Studiendirektor Bernhard Rößner (vorne von links)


Klassen 1a und 1b beim Vortragen des "Regenbogenliedes"


Abschlussklassen 2a und 2b mit Schulleiter Werner Eitle (1. von links) und Mitarbeiterin der Schulleitung Tanja Barfüßer (5. von rechts)


Musikalische Einlage bei der Abschlussfeier


Festsaal


Einlage von Studierenden der Klasse 2b mit Schulleiter Werner Eitle im Rahmen der Abschlussfeier



Bis Ende Juli besteht für Interessierte auch weiterhin die Möglichkeit - immer freitags von 8.00 Uhr bis 15.30 Uhr - die Ausstellung "Typografie ist die Inszenierung einer Mitteilung!" mit Werken von Helmut C. Walter und Oskar Bernhard in den Räumlichkeiten der Fachakademie zu besichtigen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Hier ein kurzer Einblick:


Engel-Patchwork


Zwischenstation


RKT ´08 Engel-Edition



Auf Einladung des Vereins Gradus absolvierten auch im Schuljahr 2010/11 zwei Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen, Ursula Godde und Natalie Zey, ihr fünfwöchiges Blockpraktikum im Partnerkindergarten in Werischwar/Ungarn. In einem ausführlichen Interview berichten die beiden angehenden Erzieherinnen über ihren Aufenthalt.



Der Unterricht "Ökologie und Gesundheitserziehung" wurde mit der Klasse 1a am 19.05.2011 in Frau Dr. Macks Garten abgehalten. Wie bereitet man einen Tee aus frischen Pfefferminzblättern? Warum ist Salbei bei Halsentzündungen empfehlenswert? Wie riecht Liebstöckel oder Thymian? Delikatessen aus dem Garten: Schnittlauchbrot und Kräuterbutter. Zwei vergnügliche Stunden lang wurde viel an frischen Kräutern geschnuppert, über die heilenden Inhaltsstoffe verschiedener Pflanzen gesprochen und Rezepte ausgetauscht.

Dr. Sigrid Mack



Gegen Ende des 2. Studienjahres stehen Abschlussprüfungen u. a. in Pädagogik, Psychologie und Heilpädagogik an. Natürlich müssen Studierende die Vorbereitungen darauf nicht alleine meistern, sondern sie unterstützen sich gegenseitig und werden dabei aktiv von den Lehrkräften begleitet:

Gemeinsames Wiederholen des prüfungsrelevanten Unterrichtsstoff in Kurzreferaten, Kurzzusammenfassungen, Mind-Maps, Lehrerskripten

Erlernen verschiedener, effektiver Lern- und Arbeitsmethoden zur gezielten Vorbereitung auf die Prüfung

Organisation von Lerngruppen

Prüfungsrelevante Fallarbeit: gemeinsame Erarbeitung „alter“ Prüfungsaufgaben in Kleingruppen

Raphaela Ohlenforst / Cornelia Kügel-Merkel


Am 13.5.2011 konnten Studierende im Übungsfach "Stat. Jugendhilfe" das Kinderheim St. Clara in Gundelfingen besichtigen. Die Heimleiterin Sr. Maria Elisabeth Marschalek OSF begrüßte die Besuchergruppe der 2. Klassen mit der Lehrkraft Werner Eitle aus der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen und erklärte den interessierten Studierenden zunächst die Geschichte der Einrichtung und die aktuelle Situation der Heimerziehung aus Sicht der Heimleitung. Das Kinderheim St. Clara wurde als "Kinderasyl" gegründet und steht seit dieser Zeit unter der Leitung der Dilllinger Franziskanerinnen. Momentan werden Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsdefiziten, Lern- und Leistungsproblemen oder Verhaltensauffälligkeiten aufgenommen. Das Alter der Zielgruppe reicht vom Säugling bis zum Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das Kinderheim St. Clara ist ein stationäre, heilpädagogische Jugendhilfeeinrichtung mit differenziertem Platzangebot. Neben  einer sozialpädagogische Gruppe, gibt es zwei heilpädagogische Gruppen. Alle 3 Gruppen sind alters- und geschlechtsgemischt. Daneben bietet die Einrichtung ein sog. "Innenbetreutes Wohnen" für Jugendliche  ab 16 Jahren, die über diesese Form langsam an die Selbständigkeit herangeführt werden. Ein sog. "Aussenbetreutes Wohnen" wird derzeit nicht durchgeführt. Neben dem Gebäude mit den Gruppenräumlichkeiten, gibt es auf dem Gelände  auch einen Lern- und Erlebnishof mit artgerechter Haltung von Haustieren wie Hühnern, Schafen und Ziegen. Ganz neu ist der Mädchentreff "Wilde Hühner", der sich in einem mit einem Erzieher neu ausgebauten Bauwagen befindet. Während der über zweistündigen Exkursion konnte Sr. Maria Elisabeth die vielen Fragen der Studierenden z.B. nach Belegung, Pädagogik und Therapie fachkundig beantworten. In der Rückmeldung bestätigten die Studierenden die gelungene Integration von Theorie und Praxis, die mit dieser Exkursion an einen Praxisort erreicht wurde.

Werner Eitle


Jedes Jahr an Ostern spendet die Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg an bedürftige Menschen im In- und Ausland. Aus gegebenem Anlass hat sich die SMV der Fachakademie diesmal dafür entschieden, notleidende Menschen in Japan zu unterstützen: Die Stadt Kamaishi in der Präfektur Iwate wurde nach dem verheerenden Erdbeben bei Sendai am 11. März 2011 von einer über zehn Meter hohen Tsunami-Welle überrollt. In einem Nachbarort wurde dabei ein Kindergarten völlig zerstört. Durch Kontakte von Annika Hirschler (Studierende der Klasse 1b und SMV-Vertreterin) wurde in Zusammenarbeit/ Organisation mit Ramona Rudin (Studierende der Klasse 2a und Schulsprecherin) eine finanzielle Hilfe beigesteuert, da die betroffene Gemeinde über keine eigenen Mittel verfügt, um den Kindergarten wieder aufzubauen. Aus Spenden von Lehrern und Studierenden konnte so ein Beitrag von insgesamt 260,00 Euro zur Verfügung gestellt werden – eine kleine Geste, aber doch ein Schritt zur Linderung der Not in Japan.


Am 08.04.2011 trafen sich zur ersten Beiratssitzung Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Sozialeinrichtungen und Bildungsträger. Der Schulleiter, Werner Eitle, verwies in seiner Begrüßung auf die Entstehung von Netzwerken, die die Verzahnung von Theorie und Praxis in der Ausbildung der künftigen Erzieherinnen und Erzieher zum Ziel haben. So seien Ausbildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen eine ideale Verbindung. Die Schulordnung der Fachakademie sagt, so der Schulleiter, Folgendes: „Der Schulträger kann …einen Beirat einrichten…Der Beirat hat die Aufgabe, die Verbindung der Fachakademie zur Arbeitswelt sicherzustellen.“ Ein jährliches Treffen soll dazu dienen, die Ausbildung zu reflektieren, Entwicklungen zu besprechen und Planungen ermöglichen. Der Beirat ist eine Kooperation der Lebenshilfe Dillingen, Regens Wagner Dillingen, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim, sowie des Kinderheims St. Clara in Gundelfingen und der Stadtverwaltung Dillingen, Bereich Kindertagesstätten bzw. der Fachberatung des Amtes für Jugend und Familie Dillingen und der Kindertagesstätte St. Josef in Dillingen.  


Im Bild von links: Frau Ringeisen, Regens Wagner Dillingen, Sr. Maria Elisabeth Marschalek OSF, Kinderheim St. Clara, Gundelfingen, Prof. Dr. Manfred Schlund, DHBW Heidenheim, Petra Schütze, Amt für Jugend und Familie Dillingen, Anita Kratzer, Kindertagesstätte St. Josef, Dillingen, Schulleiter der Fachakademie Werner Eitle, Sr. Marianne Willjung OSF, Trägervertreterin der Kindertagesstätte St. Josef




von links: Schulleiter Werner Eitle, Schriftführerin Tanja Barfüßer (Lehrerin an der Fachakademie), 1. Vorsitzender Kurt Wörrle, 2. Vorsitzender Peter Kranzer, Kassenwart Marlene Kranzer. Anfragen und Mitgliedschaft sind über die Fachakademie möglich.




24 Studierende der Klassen 1a und 1b der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen haben im Schuljahr 2010/11 im Fach „Medienkompetenz“ eine Hörspiel-CD produziert. Die CD mit dem Titel „Eine Welt - Märchenzauber aus der Ferne“, die in Kooperation mit dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ entstanden ist, umfasst insgesamt drei Hörspiele ("Constantino und seine Katze" aus Italien, "Die Zauberflöte" aus Spanien und "Fayola´s Zeichen" aus Afrika) und hat eine Gesamtlaufzeit von über 31 Minuten. Skript, Geräusche und Musik wurden hierbei von den angehenden Erzieherinnen und Erziehern selbst erarbeitet, gesprochen und eingespielt. Darüber hinaus wurde das Geschehen in Form eines Dokumentationsfilms und einer Fotoserie, die ebenfalls von den Studierenden erstellt wurden und auf der CD enthalten sind, dokumentiert. Einen Eindruck man sich in Auszügen hier verschaffen.

Die Hörspiel-CD kann zu einem Preis von 5,- Euro (zzgl. 2 Euro für Verpackung und Versand) erworben werden. Richten Sie hierzu bitte eine E-Mail an: kontakt.fachakademie.dillingen@t-online.de. Darüber hinaus können Sie die CD auch gerne nach vorheriger Kontaktaufnahme direkt an der Fachakademie abholen.

Alle Erlöse aus dem Verkauf der CDs kommen einem Projekt des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ zugute.


Tobias Mecklinger



Ein Vortrag mit Prof. Dr. Hans Wocken zum Thema "Von der Integration zur Inklusion" fand am Freitag, den 25.03.2011, von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr in der Aula des St. Bonaventura Gymnasiums Dillingen, Konviktstraße 11A, statt. Veranstalter waren die Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen und das Katholische Bildungswerk Dillingen.



"Inklusives Wohnen für Menschen mit schwerer Mehrfachbehinderung" - Frau Klein und ihre Tochter Rebecca Klein (autistische, stumme Frau und FC-Nutzerin) waren am 25.03.2011 im Rahmen der Blockwoche der Berufspraktikanten an der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen als Referenten zu Gast. Sie stellten das im Aufbau befindende inklusive Wohnprojekt "trauminsel47drei" vor. Dieses Projekt für schwerstmehrfachbehinderte Menschen ist aufgrund seines inklusiven Ansatzes bisher einzigartig und gilt als Modellprojekt. Die Studierenden konnten im Rahmen der Veranstaltung erstmals ein Wohnprojekt kennen lernen, das eine echte Alternative zur Heimunterbringung darstellt.

Raphaela Ohlenforst



Studierende der beiden 1. Klassen probten am Wochenende 11. bis 12. März 2011
das musikalische Theater „Zirkus Faksetti“ ein. Es ist bereits Tradition an der Fachakademie, dass der Vorholunterricht für das Blockpraktikum in den Fächern Musik, Sport, Werken und Kunst in einem gemeinsamen Projekt „abgearbeitet“ wird. Die Studierenden trafen sich zunächst in Kleingruppen. So übte eine Musikgruppe Lieder mit orffschen Instrumenten ein. In Sport traf sich eine Akrobaten-Jongleure-Clown-Gruppe. In Werken und Kunst eine Bühnengestaltungsgruppe und eine Tierdressurgruppe, in der Tiermasken, die im Werkunterricht gebaut worden waren, verwendet wurden. Mehrere Aufführungen für Mitstudierende fanden statt. Die Mischung aus Akrobatik, Tierdressur, Jonglieren und Clownerie kam beim Publikum sehr gut an. Das Theaterspielen soll auch künftig seinen festen Platz in der Erzieherausbildung bekommen.

Johannes Graf



In der Woche vom 28.02. - 03.03.2011 fanden mehrere Aufführungen des afrikanischen Märchens „BAO - Der freche Zauberer“ vor verschiedenen Klassen der Fachakademie statt. Die Lehrkraft Herr Graf studierte mit 9 Studierenden der 2. Klassen das Figurentheater ein. Lehrinhalte waren: Bau von Puppen und Requisiten, Aufbau der Bühne und natürlich das Spielen mit den Figuren. Die Zuschauer bedachten die Aufführungen mit freundlichem Applaus.

Johannes Graf


Impressionen aus der Blockwoche SPS II im Schuljahr 2010/11 zum Thema "Umweltbildung und Umwelterziehung in Kindertagesstätten":





Tanja Barfüßer


Am Freitag, den 25.02.2011, unternahm die Fachakademie mit einem Teil des Kollegiums und den 1. und 2. Theorieklassen sowie den BerufspraktikantInnen eine Bildungsfahrt zur Didacta nach Stuttgart. Hier einige Eindrücke:


Halle 1


Unsere Studierenden mittendrin


Vortrag von EU-Kommissar Günther Oettinger



Am Samstag, den 15.01.2011, fand an der Fachakademie für Sozialpädagogik
Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg eine Informationsveranstaltung zum
Thema „Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an der Fachakademie“ statt. Lesen Sie hierzu einen Bericht in der Donau Zeitung.






















Im Rahmen der Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher können die Studierenden an der Fachakademie die sogenannte „Missio“ erwerben. Hierbei handelt es sich um eine kirchliche Beauftragung zur Gestaltung religiöser Angebote in allen berufsrelevanten, sozialpädagogischen Arbeitsfeldern. Voraussetzung ist, dass die Studierenden über ein Jahr hinweg das Wahlfach „Religionspädagogische Übungen“ belegen und im zweiten Studienjahr ihr Wissen und Können in einem abschließenden Kolloquium unter Beweis stellen. Thematischer Schwerpunkt ist derzeit „Religiöse Feste und Feiern im Jahreskreis“. Die Studierenden lernen hierbei alle relevanten Feste und Feiern kennen und gestalten selbsttätig religionspädagogische Einheiten, die in der späteren Berufspraxis zum Einsatz kommen können. Zum Abschluss stellen die Studierenden einen eigenen Jahreskreis her. Dafür wird genäht, geschnitten, geklebt, gefärbt, gezeichnet...

Raphaela Ohlenforst



Ab diesem Schuljahr 2010/11 kooperiert die Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen mit den Ganztagsklassen der Josef-Anton-Laucher Grundschule Dillingen. Im Rahmen ihrer Ausbildung im Fach "Sozialpädagogische Praxis" bieten Studierende der 2. Studienjahre Projektarbeiten an zwei Nachmittagen (jeweils Dienstag und Donnerstag von 13.45 Uhr bis 15.30 Uhr) in der Woche an. Unter Anleitung von den Lehrkräften der Fachakademie Karin Klöpper-Kunkel und Tobias Mecklinger werden die angehenden Erzieherinnen und Erzieher während der Durchführung ihrer Projekte intensiv begleitet. Mehr Informationen über die Ganztagsklassen erhalten Sie im ersten Newsletter des Lebensraum Schule e. V. Dillingen.

Karin Klöpper-Kunkel / Tobias Mecklinger


Im Rahmen des Klostermarktes der Dillinger Franziskanerinnen am Samstag, 25.09.2010 fand von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr der Kindertag an der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg in der Konviktstraße 11 statt. Ein buntes Programm erwartete Kinder von 4 bis 12 Jahren. Der Nachmittag stand unter dem Motto "Märchenhafter Herbst". Einen ausführlichen Bericht der Augsburger Allgemeine zum Kindertag finden Sie hier.






Seit dem Schuljahr 2010/11 gibt es unter der Leitung von Frau Hock-Bronnhuber ein neues Übungsfach mit dem Namen „Mit Kindern philosophieren“. Studierende aus den ersten und zweiten Klassen treffen sich regelmäßig, um tiefgründigen Themen tatsächlich auf den Grund zu gehen. Treffender formuliert es eine Studierende aus der ersten Klasse: „Jeder von uns wird ein bisschen weiser, wenn wir die eigene Wahrheit mit den anderen teilen“. Fragen, wie z.B. „Was ist normal?“ oder „Was ist die Seele“ oder auch „Was bedeutet Freiheit?“ animiert die Gruppe dazu kreativ zu denken, logische Schlüsse zu ziehen und einen eigenen Standpunkt zu entwickeln und diesen auch zu hinterfragen. Das Philosophieren geht über den „ersten“, schnellen Blick hinaus dahin, wo es nicht nur eine „richtige“ Lösung gibt. Frau Hock-Bronnhuber: „Diese Übung ist dazu da die Studierenden zu befähigen mit Kindern kindgerecht zu philosophieren: Von der geplanten Einheit bis hin zum spontanen Philosophieren.“ Dabei wird besonderes Augenmerk auf die eigene philosophische Haltung und die Fähigkeit zum Dialog gelegt. Hier geht es darum Kindern genau zuzuhören und sie dabei zu unterstützen auf ihre eigene Weise ihren Fragen nach der Wahrheit nachzugehen.

Corina Hock-Bronnhuber



Wie verläuft die Entwicklung der 0-3 Jährigen? Was muss beachtet werden, wenn Kleinstkinder in der Krippe eingewöhnt werden? Welche pädagogischen Angebote fördern die Kinder hinsichtlich kognitiver, emotionaler und sozialer Entwicklung sowie Wahrnehmung, Kreativität und Bewegung? Mit welchen Ritualen und Inhalten lässt sich der pädagogische Alltag gestalten? Welche Mahlzeiten schmecken den Kleinsten und sind dennoch gesund und nahrhaft? Wie werden Milchfläschchen und  Babybreis zubereitet? Welche Raumkonzepte sind geeignet, um den Bedürfnissen der Kleinsten zu entsprechen?   

Auf diese Fragen finden die Studierenden des Unterrichtsfaches „Kleinstkind“ selbsttätig praxisorientierte Antworten. Sie setzen sich mit der aktuellen Literatur auseinander, informieren sich vor Ort in Kinderkrippen, interviewen erfahrene Erzieherinnen und Erzieher, dokumentieren ihre Ergebnisse mit Hilfe von Fotos oder kleinen Filmen und präsentieren sie in ansprechender Form. Auf diese Weise erarbeiten sich die Studierenden im Laufe eines Schuljahres eine Praxismappe, gefüllt mit entwicklungspsychologischen Grundlagenkenntnissen, Spielideen und Hilfestellungen für den zukünftigen Alltag in einer Kinderkrippe.

Raphaela Ohlenforst


Im Rahmen der traditionellen Schultütenübergabe an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Dillingen konnte der neue Schulleiter, Herr Werner Eitle, zum ersten Mal die Schulgemeinschaft begrüßen. „Traditionen sind das Feuer, in welches immer wieder neues Holz aufgelegt werden muss, damit es nicht erlischt“, mit dieser Symbolik wurden die Studierenden und die neuen Fachlehrkräfte im neuen Schuljahr willkommen geheißen.

Die Studierenden der 2. Klassen fungierten als Pate für die “Neulinge“ (künftige Studierende der 1. Klassen) und übergaben eine selbst gebastelte, individuell gestaltete Schultüte.

Unter der Leitung von Sr. M. Reglinde Sailer OSF, wurde die Schultütenübergabe von den Studierenden musikalisch begleitet.


von links: Frau Corina Hock-Bronnhuber, Schulleiter Werner Eitle, Frau Elisabeth Schüssel


von links: Ramona Rudin, Mathias Möhnle (Studierende der Fachakademie)




Interview der "Donauzeitung"

Verabschiedung Sr. Vera Fischer OSF


Rückschau Tag der offenen Tür am 08.05.10

Besuch von Sr. Andrea Bonk an der FAKS (Mitschwester von Mutter Teresa)